Today´s hike

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Heutige Wanderung durch das Rottal in Niederbayern. Feucht-kalt, etwas melancholisch…und einfach schön!

Rottal

Schwammerl im Schnee

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Sonnenuntergang_Rottal

Sonnenuntergang bei Egglham im Rottal

Silence

Holzkapelle in der Lugenz

This old wooden chapel in our forest (in Lower Bavaria) was built 300 years ago.

Die Holzkapelle in unserem Wald („Lugenz“) wurde Anfang des 18. Jahrhunderts auf Wunsch einer Bäuerin errichtet. Der mündlichen Überlieferung nach fanden in der Kapelle zahlreiche Gebetserhörungen statt. Zum Dank stifteten viele Votivtafeln, die den Innenraum ausschmücken.

Es ist immer ein schönes Gefühl, sich in diese kleine Kapelle zu setzen und in der Stille die Votivtafeln zu betrachten. Zwei riesige Buchen flankieren das Holzgebäude und scheinen es zu beschützen.

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Alte Buche als „Beschützerin“ der Kapelle

Lugenzwald-Bad Birnbach

Auf dem Weg zum Arterhof

First snow

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Schon so lange keinen Schnee mehr gesehen. Jetzt freue ich mich, über den ersten Schneefall, der die Landschaft verzaubert…

3-Bruder-Konrad-Kapelle-Bad-Birnbach

Birdwatching

 

 

Birdwatching in Lower Bavaria

Heute haben wir am Echinger Stausee bei Landshut viele Vögel und Enten gesehen. Darunter Kormorane, Nilgänse, Krick-, Schnatter-, Stock-und Reiherenten sowie Haubentaucher, Gänsesäger, Silberreiher und Zwergtaucher. Wir waren zum ersten und bestimmt nicht zum letzten Mal dort…

Es ist ein Naturschutzgebiet: die Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen.

Hier geht es zwar um die Isar und nicht um den Inn, trotzdem passt das Gedicht meines Mannes Berndt gut dazu:

Herbstnebel am Inn
von Berndt Baumgart
Graue Gänse
Dunkle Wolken
Keine Sterne und kein Mond
Brachvogelschwärme
Kraniche in der Nacht
Traurige Schwäne
Der Seeadler schläft
Die Natur ruht
Die Blätter fallen in der Windstille

 

Nature

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Landscape in Lower Bavaria

So schön war gestern das Panorama und die Sicht auf die Alpen bei einer kurzen Wanderung in der Gegend von Stubenberg (Rottal-Inn)

Hier möchte ich aber noch einen Text über einen Vortrag über das Insektensterben veröffentlichen, den ich für die BUND Naturschutz Kreisgruppe Rottal-Inn erstellt habe. Ich fand den Inhalt dieses Vortrags unseres Insekten-Experten vom 14. November 2018 erschütternd. Oftmals gewinnt man vor Ort und im Detail ganz genaue Erkenntnisse.

„Zuletzt hielt Experte Walter Sage einen Vortrag zum Thema „Das Verschwinden der Insekten“. Anlass zu diesem Motto gab die sogenannte „Krefeldstudie“ von 2016, die mit ihren jahrzehntelangen Untersuchungen den Insektenschwund in Deutschland mit mehr als 75 Prozent Verlust an Biomasse bei Fluginsekten in Schutzgebieten belegt. Er sieht einen Zusammenhang zwischen dem Insektenschwund und der Tatsache, dass die Population von Singvögeln im selben Zeitraum um 12 Millionen geschrumpft ist.

Viele Falter- und Schmetterlingsarten seien inzwischen aus unserem Landkreis verschwunden. Eine Vielfalt von Faktoren wirkten zusammen. Die Hauptursachen für das Insektensterben seien insbesondere Flächenverbrauch, Vereinheitlichung der Landschaft, Überdüngung (auch aus der Luft), Pflanzenschutzmittel, aber auch falsche Pflegemaßnahmen.

„Eine Mahd zur falschen Zeit“ könne schon eine geschützte Art wie den Wiesenkopf-Ameisenbläuling in einer bestimmten Region aussterben lassen; eine einzige Behandlung von Bahngleisen mit Glyphosat reiche aus, um über viele Jahre oder für immer das Veränderliche Rotwidderchen verschwinden zu lassen.

Walter Sage sprach auch paradoxe Erkenntnisse an. So habe man erforscht, dass selbst der wachsende Waldbestand Insekten schaden könne. Denn viele Insekten benötigten Offenland. Zum Abschluss wurden verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen, wie z.B. der Abtransport von Mulch an Straßenrändern, um eine Überdüngung dieser wertvollen Streifen zu verhindern.

Denn „Mulchmahd ist mit Abstand das Schlechteste, was man machen kann“. Außerdem seien mehr im Sinne der Natur kultivierte Offenlandflächen zu fordern. Einiges könnten aber auch Gartenbesitzer machen: keine Gartenbeleuchtung, keine Gabionen, kein Kies. Der Experte schloss mit den Worten: „Schließlich ist ein blühender Garten ohne Einsatz von Pestiziden für Pflanzen, Tiere und Menschen ein Gewinn.““

PNP-Bund-Naturschutz_Insektensterben_Nadia_Baumgart