Bauernmarkt und schönes Wetter

Short bicycle tour to an old farmers‘ market in our surroundings in Lower Bavaria.

Der Bauernmarkt in Kösslarn. Ein besonderer Ort, an dem sich donnerstags die Leute treffen und der „Live-Musik“ lauschen.
Kleine Radtour nach Kößlarn und Asenham

Highlights waren: die tolle Sicht auf Asenham; der Vierseithof in Thanham, der 2 „Rentner-Kühen“ das Gnadenbrot gewährt; der Kößlarner Bauernmarkt und das beeindruckende Gebäude der ehemaligen Brauerei Franz Zue (erbaut 1912).

Sicht auf das Rottal

Der Bauernmarkt ist schon etwas sehr Besonderes; er ist jeden Donnerstag geöffnet und nicht nur ein Markt für Regionalprodukte, sondern auch ein Treffpunkt für die Menschen, die in der kleinen Stube zwischen den Ständen sitzen, trinken und der Musik lauschen. Denn es wird da auch musiziert! Der Käsestand ist mein Favorit: einen wahrhaft göttlichen Schafskäse, den die Schäferin Isolde Moser in ihrer kleinen Hofkäserei bei Asbach in Rucking produziert. Über diesen Hof hatte ich bereits berichtet:

https://nadiapittura.com/2018/05/29/a-la-campagne-landleben/

In der kleinen Markthalle wird auch musiziert
Ehemalige Brauerei Franz Zue in Kößlarn. Ein beeindruckendes Gebäude…
Das Brauerei-Gebäude in Kößlarn
Eine alte Kuh, die auf ihrer Weide „chillt“. Das darf sie, denn sie ist in Rente und bekommt ihr Gnadenbrot
Rottaler Landschaft
Einfach schön: die Rottaler Landschaft

Blick aus dem Wald

Rottaler Landschaft in Niederbayern
Aquarell – Watercolour

Er fliegt!

Birnbacher Jungstorch bei seinen Flugübungen

Unser Birnbacher Jungstorch fliegt! Zwar nur über dem Nest, aber nun ist klar, dass er ganz bald mit den Altvögeln zusammen auf die Wiesen an der Rott fliegen wird. Es ist eine Wonne, ihn bei seinen Kunststücken zu beobachten.

2a

#Storch #Rottalinn

Schöner Sommer

Es ist in diesen Wochen einfach eine Wonne, durch die Natur zu gehen.
Mohnblüten in Bad Birnbach #rottalinn
Mohn am Wegesrand
Blühstreifen locken Bienen an. #rottalinn
Blühstreifen locken Bienen an
Kleiner Falter auf Schafgarbe
Grünfink und Spätzle im Borretsch

Das wilde Eck

Der Greislweiher oder das „Wilde Eck“. Ein kleines Wunder der Natur.
Anfänglich bin ich achtlos an dem kleinen Wäldchen vorbei gegangen. Direkt am Kurpark in Bad Birnbach. Unten an der Rott. Bis ich anfing, auf den betörenden Vogelgesang zu achten, der im Frühling und Sommer aus dem Eckchen schallt. Da habe ich aufgehorcht.
Im „Wilden Eck“ in Bad Birnbach – Foto: Eva Hörhammer

Dann plötzlich, letztes Jahr, die flötende Stimme des Pirols! Dann im Juli abends ein Meer von Glühwürmchen!

Was ist denn das? Einfach ein kleines Wunder am Wegesrand. Durch ein Wunder blieb bisher das „Wilde Eck“ wie von magischer Hand von der Ordnung der Gärtner und Planer verschont. Es liegt viel Totholz herum. Das zieht die Spechte an. Ein kleiner Urwald.

Als im Winter leider dort Veränderungen vorgenommen wurden, fing ich an, mich zu informieren und erfuhr, dass vor Jahrzehnten Sand- und Kieshaufen dort deponiert worden waren. Darauf wachsen inzwischen viele Pflanzen. „Kreislweiher“ nennen es die Einheimischen. In den 70ern und 80ern zelteten und grillten dort die Jugendlichen aus dem Kurort. Alle haben schöne Erinnerungen an diese „wilde Zeit“ in der Natur. „Ja, da waren damals schon Glühwürmchen!“, sagt man mir.

Das „Wilde Eck“ im Rottaler Gsichter Magazin
Das Wilde Eck in Bad Birnbach
Rankender wilder Hopfen im „Wilden Eck“

Ich hoffe, dass das Eck auch in Zukunft so wild bleiben darf, wie es ist. Nicht nur Tiere brauchen Wildheit, sondern auch wir Menschen. Die Natur besteht eben nicht aus Stiefmütterchen, und freie Gedanken brauchen auch einmal etwas Chaos.

Weil ich es so liebe, dieses „Wilde Eck“, habe ich Eva Hörhammer verraten, es sei mein Lieblingsplatz. Ich danke ihr von Herzen, dass es auch einen Platz im Rottaler Gsichter-Magazin gefunden hat. Hier könnt Ihr den Beitrag sehen.

Die Portraitfotos hat auch Eva geschossen, danke!

Mithilfe eines Biologen konnte ich auch beinahe alle Pflanzen bestimmen und zähle sie hier unten auf.

Eins ist klar: Das „Wilde Eck“ ist schützenswert! Gehen wir behutsam damit um!

Baum- und Straucharten: Weide, Erle, Pappel, Birke, Ulme, Holunder, Weißdorn, Schneeball, Hartriegel, Feldahorn, Pfaffenhütchen

Pflanzen: Brennnessel, Brombeere, Himbeere, wilder Hopfen, Königskerze, Farn, Schilf und Rohrglanzgras

Tiere: eine große Vielfalt an Vögeln, darunter auch Pirol, Specht, Mönchsgrasmücke, Goldammer, Kleiber, Stieglitz, Girlitz und weitere. Glühwürmchen im Sommer.

Und hier noch Info über das Rottaler Gsichter Magazin: https://rottalergsichter.de/das-magazin/das-rottaler-gsichter-magazin/

Und die „Sorge ums Wilde Eck“ in der Presse: https://plus.pnp.de/lokales/pfarrkirchen/3294003_Sorgen-ums-wilde-Eck.html

Wildes Eck Naturschutz Bad Birnbach
Das Wilde Eck im November 2021