Plastik im Wald – Plastic in the forest

Eine schöne Wanderung im Rottal. Und doch stört mich da etwas: Über den Plastikmüll im Meer regen wir uns alle auf. Nun soll kein Plastikbesteck mehr hergestellt werden, was ich sehr begrüße. Aber wir sollten wachsam bleiben: wo gibt es unnötiges Plastik? Zum Beispiel im Wald!

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Die Kunststoffclips als Verbiss-Schutzmanschetten oder Terminaltrieb-Manschetten sollen junge Forstpflanzen vor Verbiss schützen. So färben sich unsere auch vor dem Herbst Wälder bunt…Es geht auch anders: unbehandelte Schafswolle, einfach um die Gipfelknospe der jungen Bäume gelegt, erfüllt denselben Zweck ohne Recyclingprobleme.

 

 

A beautiful walk in the surroundings… But one fact bothers me. Plastic waste drifting on the ocean received wide media attention but there is a lot of unnecessary and anaesthetic plastic…in our forest! Plastic collars for young forest plants against damages from roe deer. In the past, lamb’s wool was used for this purpose and I hope that it will be used again in the future…

Une belle promenade dans les environs. Et pourtant quelque chose me dérange : les déchets en plastiques dans la mer énervent tout le monde. Mais les clips en plastique colorés posés sur les pousses terminales des jeunes arbres pour les défendre contre les dommages dus à l’abroutissement ne semblent pas avoir l´attention des médias. Autrefois, on posait de la laine sur les pousses avec le même effet et j´espère qu´on recommencera à le faire. Car une foret colorée de morceaux de plastique, ce n´est ni esthétique ni écologique…

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Plastik im Wald…Muss das sein?

Viel los auf dem Floß!

A raft as an artificial breeding place for the rare common terns on our lake.

Un radeau comme site de reproduction pour sauver les rares sternes pierregarin (ou estorlets ou hirondelles de mer – Sterna hirundo)

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Auf dem Rottauensee wurde 2011 vom Landesbund für Vogelschutz Rottal gemeinsam mit der Wasserwacht Postmünster ein Floß als künstliche Nisthilfe für die eleganten Fluss-Seeschwalben (Sterna hirundo) angebracht. LBV-Kreisgruppenleiter Hubert Szücs fährt immer wieder mit seinem Tretboot hinaus und schaut nach dem Rechten.

Heute haben wir uns das Floß vom Ufer aus angesehen und das rege Treiben beobachtet.

Die Art ist vom Aussterben bedroht, sie braucht zum Brüten ungestörte Uferzonen oder kleine, bekieste Inseln. Diese Bruthabitate sind selten geworden oder werden schon frühzeitig von den größeren Lachmöwen besetzt.

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Das Floß hatte von Anfang an Erfolg und beherbergte schon im ersten Jahr 16 Brutpaare. 2013 wurde es schon zu eng, weil sich immer mehr Brutpaare dazu gesellten, sodass es vergrößert wurde.

Erst im Mai wird es auf die offene Seefläche gefahren, damit andere Wasservögel, die früher brüten, sich nicht darauf niederlassen. Einige Lachmöwen haben sich unter die Flussseeschwalben gemischt, sie scheinen sich gegenseitig zu tolerieren.

Letztes Jahr konnten auf dem schwimmenden Brutplatz mehrere Dutzend Flussseeschwalben-Küken flügge werden. Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr viele junge Flussseeschwalben ihre künstliche Insel verlassen werden, um im September nach Afrika zu fliegen. Die Flöße dürfen natürlich nicht betreten werden, das Freizeitverhalten sollte angepasst sein.

 

http://rottal.lbv.de/projekte/flussseeschwalbe.html

Flying

Niederbayerische-Landschaft-Langwinkl-Rottal-Nadia-Baumgart

Aquarell-Watercolour

Inspiriert von der hügeligen Rottaler Landschaft

Nature

 

Mein liebes Rottal – Heute war es so schön, voller Licht, einfach romantisch 🙂

It never rains…

 

“It never rains in East Bavaria”: That is what I sang during today’s cycle trip because we have been waiting for months for rain. The countryside will resemble California if the drought continues for the next months. Apart from this, we saw a lot of animals such as black-headed gull, common terns, rabbits, a grey heron, etc.

Bei der heutigen Radtour ging mir ständig das Lied „It never rains in California“ durch den Kopf, das ich durch „It never rains in East Bavaria“ ersetzte: Es regnet schon seit Monaten kaum mehr in unserer Region, sodass manche Wiesen und einige Maisfelder schon vertrocknet aussehen. Trotzdem haben wir wieder viel Schönes gesehen: die lärmenden, ihre Küken fütternden Lachmöwen auf ihrer Brutinsel auf dem Rottauensee zum Beispiel. Und Fluss-Seeschwalben auf dem Floß, das vom LBV auf dem See angebracht wurde, damit sich diese in Ruhe vermehren können, aber auch viele Kaninchen und einen Graureiher auf der Pirsch. Trotz allem bin ich etwas besorgt: Eine richtige Dürreperiode…