Garden of Eden – Paradiesgarten in Maria Schmolln

Gartenbeet oder Gartenbett?

Im Paradiesgarten! Heute waren wir im Klostergarten Maria Schmolln bei Braunau in Oberösterreich. Eine sehr schöne Entdeckung voller Leben!

Dort sind viele Heilkräuter zu finden, die mit schönen Trivialnamen beschriftet sind. Beispielsweise wird die Falsche Kamille „Mutterkraut“ genannt, ein wunderschöner Name, finde ich. Auch „Heiligenkraut“ ist ein schöner Name, finde ich.

Es gibt entspannende Plätzchen im Grünen, zwei Stühle, eine alte Schaukel unter einem riesigen Walnussbaum. Beinahe kam es mir dort im Schatten angenehm kühl vor, obwohl die Sonne nur so hinunterknallte bei 35 Grad!

Grün und schattig in der Sommerhitze
Ein wunderschöner Klostergarten
Farben und Leben

Und hier noch ein kleines Video dazu:

Rundgang im Klostergarten Maria Schmolln

Ein traumhafter Tag in der Natur

Nadia und Berndt
In wilder Natur wandern macht glücklich

Ein traumhafter Tag im Nationalpark im Bayerisch-Tschechischen Grenzgebiet. Es gab viele Highlights. Ich liebe diese offenen Landschaften am und im Wald. Licht, tausend Pflanzen, Blüten, Flechten. Ein alter Friedhof im Sumava-Nationalpark war eine Offenbarung. Ein besonderes Erlebnis war auch das Heupferd, das sich unsterblich in Freundin Birgit verliebt hat.

Wilde Weiden im Nationalpark: Ein großes Plus für die Artenvielfalt

Ich gebe es ja zu: Ich liebe Kühe! Im Nationalpark Sumava fungieren große Herden auf extensiven Weiden als Landschaftspfleger, die die Artenvielfalt fördern. Mir macht der Anblick dieser großen Tiere in der Natur einfach glücklich. Die Bullen laufen in der Herde mit, die Kälber ruhen oder spielen miteinander.

Schöne Landschaften

Obwohl es sich beim Böhmerwald geologisch gesehen um ein einziges Gebirge handelt, wird er seit Beginn des 20. Jahrhunderts nach den politischen Grenzen unterteilt (Quelle: Wikipedia).  Hier will ich aus einem Schild am Wegesrand zitieren, weil es den Unterschied in der Natur zwischen Bayerischem Wald und dem Nationalpark Sumava in Tschechien gut erklärt:

„Bewirtschaftung auf der tschechischen und der bayerischen Seite des Böhmerwaldes. Während auf bayerischer Seite die Bewirtschaftung ohne Unterbrechung weiterlief, wurde auf tschechischer Seite die Bevölkerung aus dem Grenzgebiet vertrieben. Die Dörfer und Siedlungen verschwanden und mit ihnen das menschliche Wirtschaften. Die Arten des Offenlands, die von der harten Arbeit der ehemaligen Bewohner profitiert hatten, begannen langsam zu schwinden. Auf bayerischer Seite hat sich die Landwirtschaft dagegen durch Düngung und Mechanisierung intensiviert. Dies hatte eine Abnahme der Artenvielfalt zur Folge.“

Unterschiede im Böhmerwald
An der Grenze geht es über einen Bach
„Nasse Grenze“
Historisches Fotoalbum über verschwundene Dörfer

Im Rahmen des Projektes „Historisches Album“ wird die verschwundene Landschaft des Böhmerwaldes vorgestellt. So kann man sich vorstellen, wie die Menschen in der Gegend lebten, bevor sie 1946 vertrieben wurden. Es gibt 30 dieser Bücher im Nationalpark.

Ein alter Friedhof lädt zur Meditation ein

Eine Heuschrecke hat uns eine Zeit lang treu begleitet.

Hier mehr Info über das Projekt „Historische Fotoalben“: https://www.npsumava.cz/de/besuchen-sie-sumava/historisches-album-des-bohmerwaldes/

Und mein Video über den wunderschönen Wandertag im Böhmerwald:

Wunderschöne Wanderung im Nationalpark

Vogelbeobachtung an der Rott

Eisvogel (Alcedo atthis)

Heute hatten wir das große Glück, den Eisvogel wieder zu sehen. Er saß auf einem Drainagerohr und verzehrte einen Fisch.

Als Zugabe gab es noch den eleganten Seidenreiher an der Rott

Seidenreiher (Egretta garzetta)

Eine Gebirgsstelze zeigte sich auch noch auf einem Scheunendach!

Gebirgsstelze (Motacilla cinerea)

Und last but not least, stand plötzlich die ganze Birnbacher Storchenfamilie auf dem Acker vor uns:

Birnbacher Jungstörche
Die Birnbacher Storchenfamilie

Spaziergang im Regen

Blumen im Regen
Die Rott im Regen
Der junge Grauschnäpper hat ein gemütliches Plätzchen gefunden
Und ein Jungstorch macht Siesta

Unsere Natur im August

Kulturspatz Bad Birnbach Rubrik Natur

Wieder einmal durfte ich in der Rubrik „Naturbeobachtung“ im Bad Birnbacher Kulturspatz berichten:

Unsere Natur im August – Reifes Obst und schöne Sichten

Dass Streuobstwiesen nicht nur landschaftsprägend sind, sondern auch artenreiche Biotope, ist inzwischen bekannt. Gut, dass es mitten im Bad Birnbacher Kurgebiet diese ästhetisch und ökologisch wertvollen Oasen gibt! Jetzt sind sie auch besonders schön: Die ersten reifen Äpfel und Zwetschgen hängen nun zahllos und bunt an den Ästen.

Über den gemähten Wiesen rüttelt der Turmfalke und späht nach Mäusen, und die gelben Blüten der Königskerze säumen die Wege. In der Vogelwelt wird es insgesamt ruhiger; als erste Zugvögel reisen Pirol und Mauersegler ab. Wer genau hinschaut, kann allerdings an der Rott immer wieder seltene Vögel wie den Waldwasserläufer oder die Gebirgsstelze entdecken. Ein Fernglas lässt den Spaziergang an den Rottauenwegen zum Abenteuer werden. Keinen Feldstecher braucht man, um einen Blick auf die Bad Birnbacher Störche zu erhaschen, die sich immer wieder auf den Wiesen des Kurortes zeigen. In diesem Jahr sind zwei Jungstörche aus dem Nest auf dem Brauereikamin flügge geworden.

Im zauberhaften Licht des Hochsommers sind nun die Sichten auf die Rottaler Hügel von den vielen Wanderwegen aus zu bewundern. Text und Fotos: Nadia Baumgart

Ein Bläuling auf der Blühwiese
Rauchschwalben-Kinder haben Hunger
Unsere Streuobstwiesen
Ein aufmerksamer Feldhase im Stoppelfeld
Ein Birnbacher Storch unterwegs