Heute fand das traditionelle „Bräunlfest“ in Bad Birnbach statt. Es handelt sich um ein traditionelles Volksfest mit Musik und Bayerischen Schmankerln, das vom Faschingsverein organisiert wird. Der „Bräunl“ (braunes Pferd) ist dabei ein nachgebautes „Pferd“ aus Leder, das von seinem „närrischen Reiter“ geritten wird, um das Volk zu belustigen. Der heute bekannte „Bräunl“ wurde wohl um das Jahr 1820 angefertigt und später restauriert.
Die Figur des Faschingbräunls ist wohl uralt und soll auf die Zeit nach dem dreißigjährigen Krieg zurück gehen. Auf dem Neuen Marktplatz befindet sich auch ein schöner Brunnen mit der Figur des Reiters und des „Bräunls“.
Auch die Musikschule spielte mit viel HerzblutGeselliges Zusammensein bei schöner „Musi“Der Bräunlbrunnen auf dem Marktplatz
Lapwings in our region: two lapwing breeding pairs on a corn field this year. This is one of the young ones
Vanneaux huppés sur un champ de maïs en Bavière.
So, es ist wieder Zeit für ein Update: Zwei Kiebitzpaare haben auf einem Acker in Bad Birnbach gebrütet, die Jungvögel wachsen und sind schon flügge. Am 6. Mai sind die Jungvögel (Pullis) geschlüpft.
Der Kiebitz ist sowohl bayern- als auch deutschlandweit stark gefährdet; und Deutschland besitzt aufgrund seines großen Anteils der Weltpopulation eine nationale Verantwortung für die Art.
Hier ist der Pulli drei Tage altJunger Kiebitz am 9. Juni 2022 – Die hellen Punkte auf dem Gefieder weisen die Jungvögel ausUnd hier ein Bild vom 11. Juni – Sie wachsen schnell. An der kurzen Holle (Schopf) erkennt man den JungvogelEin adulter Vogel mit längerer Holle
Und hier noch ein Video über die Natur an der Rott:
Das neue Rottaler Gsichter Magazin ist da! In der Rubrik „Unterwegs mit Nadia“ durfte ich wieder einen Beitrag schreiben. Diesmal ging es um das Thema „Familie“, so habe ich mal recherchiert, was sich in Tierfamilien so tut. Ganz schön „krass“, was da so rauskam.
Hier zeige ich die Fotos, die ich für den Beitrag ausgewählt habe.
Zwei Biberkinder an der RottIm Storchennest gibt es GleichberechtigungFasanenhähne – Kämpfen oder flirten sie?
Meine Lieblingsband, die “Reichertshamer Musikanten” – hat heute im Arterhof in Bad Birnbach gespielt. Nicht in voller Besetzung (die Mädels sind gerade auf Reise), aber – wie immer – mit großer Leidenschaft haben sie die fröhliche Atmosphäre herbeigezaubert, die ein sehr gut besuchtes Fest mit Bieranstich so braucht. Unten sind Eindrücke im Video zu sehen.
Maxi Ortner ist Gründer und Leiter der Gruppe, dessen Repertoire neben den altbairischen Klängen böhmische und Burgenländer Blasmusik, aber auch bekannte Schlager, Beguine bis hin zu modernen Rock-Nummern umfasst. Es freut mich, dass sie ganz bald sogar in München auftreten werden und wünsche ihnen jetzt schon ganz viel Erfolg!
Ortner selbst spielt in seiner eigenen Gruppe die steirische Harmonika, ist in drei weiteren Kapellen aber auch als Tenorhornist und Tubist aktiv. Sein musikalisches Können umfasst zudem Klavier, Ukulele, Banjo und Mundharmonika.
Bemerkenswert ist, dass alle Mitglieder der Kapelle unter 30 sind und Sein Ziel ist es, dem modernen Publikum zu zeigen, dass man auch mit echter bayerischer Musik den Saal zum Beben bringen kann.
Heute hat mir Maxi noch etwas verraten: „Jeder Ton wird handgemacht, nichts ist synthetisch und wenn mal eine Note daneben geht, dann sei’s drum!“
Im Juni ist es auf den Rottauenwegen ganz besonders romantischKiebitz (Vanellus vanellus) mit Lachmöwen an der Rott
Romantic walk along the river in Lower Bavaria
So kann man sich irren: Ich habe befürchtet, dass die Lachmöwen, die zunehmend an der Rott zu sehen sind, für die Kiebitze (Vanellus vanellus) störend seien. Heute sah ich, dass das Gegenteil der Fall ist! Ganz vergnügt nahmen sie gemeinsam ein Bad. Wahrscheinlich geben sie sich gegenseitig Sicherheit. Ich bin froh, mal wieder durch die Beobachtung der Natur ein Vorurteil losgeworden zu sein.
Klatschmohn im GerstenfeldPferdekoppelDistelfalter auf WitwenblumeSpaziergang an der Rott bei Bad Birnbach
Im Video (unten) zu sehen sind Schmetterlinge, Wildblumen, Pferde, Landschaften, Libellen und zuletzt Kiebitze in der Rott