Hoffentlich auch in Zukunft zu sehen: Springende Rehe
Letztens sah ich sie im Gerstenfeld: Springende Rehe – Im Rahmen einer neueren Forstwirtschaft-Strategie („Wald vor Wild“) sollen mehr Rehe geschossen werden, um den Verbiss zu vermindern und somit anscheinend dem Wald zu helfen, schneller nachzuwachsen. Ich hoffe, dass nach dieser Aktion in unseren Landschaften noch solche Anblicke möglich sein werden…
Für die meisten Menschen gehören Rehe in unsere Region. Sie sind heimische Wildtiere, die uns mit ihrer Schönheit und zierlichen Eleganz erfreuen und unsere Landschaften mit Leben füllen. Es ist zu hoffen, dass sie trotz erhöhtem Jagddruck und Wildunfällen im Verkehr weiterhin unsere Rottaler Landschaften durchstreifen.
EN: Our hunters are asked to shoot more deer and hares to protect young trees in the forest from damages and to prevent browsing according to the principle “forest comes before deer“. It is a sad decision…
FR :Un nouveau principe de sylviculture donne „la priorité à la forêt par rapport au gibier“. Ce qui signifie que nos politiques demandent de réduire le nombre de chevreuils et de lièvres. On leur donne la responsabilité de détruire les jeunes forêts en broutant les jeunes plantes. Cela me semble absurde qu´on veuille décimer nos animaux sauvages pour « sauver » les forets qui sont d´ailleurs souvent de grandes monocultures.
Welche Eleganz! Rehe sind für mich so schön wie Gazellen
EN: Beauty of nature in the Lower Inn European Reserve in Bavaria on the Austrian border: Flowers, butterflies, water.
FR : Beauté de la nature dans la réserve naturelle européenne de la rivière Inn dans le Sud-Est de la Bavière : Fleurs, papillons et eau vive.
DE: Im Europareservat Unterer Inn an der österreichischen Grenze – Fast zu schön, um wahr zu sein!
Heute haben wir SO viele Wunder erlebt: ganz viele Schmetterlinge (den Schwalbenschwanz und den Großen Schillerfalter hat Berndt erwischt), Blässhuhn-Küken und eine Ente, die auf einem verlassenen Graugans-Nest zwischen den großen Eiern ruht.
Dieser Gepard aus Bronze in seiner eleganten Einfachheit erinnert mich sehr an Art Déco-Werke aus den 20-er Jahren, da waren Leoparden ein berühmtes, dekoratives Motiv
Exhibition – Artwork from a German artist – Heinz Theuerjahr (1913-1991)
Heute haben wir die wahnsinnig tolle Ausstellung der Werke von Heinz Theuerjahr (1913-1991) in der Landkreisgalerie auf Schloss Neuburg besucht. Sie läuft noch bis zum 7. Juli.
Hier einige Eindrücke. Gleich als ich in die Räumlichkeiten kam und die Skulpturen, Aquarelle und Gemälde sah, dachte ich überwältigt: „Den könnte man auch in Paris oder New York ausstellen!“.
Und da versteckt sich so einer einfach im tiefsten Bayerischen Wald und macht die tollsten Tierfiguren, Tiere aus Afrika! Theuerjahr war Gründungsmitglied der Donauwald-Gruppe und hat mehrere Afrika-Reisen unternommen, weil ihn die Tiere dort fasziniert haben.
Dieser Pavian mit seiner einfachen und massiven Form erinnert mich an Skulpturen aus dem Alten ÄgyptenText des Künstlers