Die Demo vom Pfingstmontag hat die Birnbacher Störche nicht interessiert. Dafür umso mehr das fremde Storchenpaar, das immer wieder über ihrem Nest kreist. Wenn es über ihre Köpfe fliegt, gerät das Begrüßungsritual im Storchennest umso stürmischer. „Nicht umsonst heißen wir Klapperstörche!“, sagen die beiden. „Wir haben den Eindringlingen von den tollen Storchennestern in Pfarrkirchen erzählt, aber das haben die wohl noch nicht begriffen“, so das Birnbacher Paar.
Oben rechts kreist ein fremder StorchDeshalb beteuert man sich erst recht, dass man sich furchtbar lieb hat…Sieht manchmal skurril aus, das Begrüßungsritual der Weißstörche
A green wonder: The Lower Inn European Nature Reserve stretches across the border 55 kilometres of river on the Bavarian/ Austrian border.
Oben am Inndamm
Das Projekt „Durchgängigkeit und Lebensraum“ am Kraftwerk Ering-Frauenstein im Europareservat ist nun abgeschlossen – Kaum zu glauben: es war eine der größten Baustellen Niederbayerns der letzten Jahre. Das Projekt umfasst ein Umgehungsgewässer sowie die Revitalisierung und Vernetzung der vom Inn abgekoppelten Auenlandschaften. Die gewaltigen Bauarbeiten wurden in den Jahren 2018 und 2019 durchgeführt.
Gestern stießen wir auf diese Schlingnatter (Coronella austriaca)
Sie sind vor kurzem abgeschlossen worden. Nun ist ein Tier- und Pflanzenparadies entstanden, das hier und da noch etwas kahl wirkt, aber bald ganz zuwächst. Insel-Nebenarmsysteme wurden hergestellt. Es sollen inntypische Lebensräume wiederentstehen – mit flachen Kiesufern.
Eine Flussseeschwalbe füttert den Partner mit einem Fisch an der Rott. Einzelne Paare brüten hier, etwas mehr auf dem Flussseeschwalbenfloß am Rottauensee. Die Flussseeschwalbe hat einen tiefschwarzen Scheitel, einen gegabelten Schwanz und einen roten Schnabel mit schwarzer Spitze.