Rauhnacht – Traditional festival

 

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Uhu (Bubo bubo) – Dieser Uhu ist 22 Jahre alt und gehört zum Falkenhorst Rottal-Inn

 

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Petra Kopfhammer – Falkenhorst Rottal-Inn

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Perchten – Rauhnacht Bad Birnbach

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Wüstenbussard (Harris‘ hawk)

 

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Sakerfalke

 

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Gerhard Kopfhammer vom Falkenhorst Rottal-Inn mit Uhu

 

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Perchten in Bad Birnbach

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Today we attended at a festival in our small town, Bad Birnbach a pagan tradition celebrated after Christmas and named “Rauhnacht” (The Twelve Nights). The local falconers presented hawks, owls and buzzards.

Fête traditionelle d´origine pagane et d´inspiration bavaroise et autrichienne dans notre village.

Rauhnacht in Bad Birnbach

Die Falkner Gerhard und Petra Kopfhammer vom Falkenhorst Rottal-Inn präsentierten einen 22-jährigen Uhu, einen Wüstenbussard, eine Schleiereule, einen Sakerfalken, 2 Gerlaner und einen afrikanischen Hochlandfleckenuhu. Der Wüstenbussard war erst 12 Wochen alt und schon ganz ruhig in der Menge. Petra verriet mir, dass er schon in vier Wochen wie ein Profi jagen könne. Natürlich fragt man sich, ob sich solche wilden Tiere in der Menge wohl fühlen. Und selbstverständlich sehe ich lieber Bussarde und Falken frei durch den Himmel segeln. Andererseits war es auch beeindruckend zu erleben, wie ruhig und doch aufmerksam diese Greifvögel sich zwischen den Menschen verhielten. Und schließlich geht es auch um eine uralte Tradition, die hier gepflegt wird…

Die Perchten, (Gestalten des bayerisch-österreichischen alpenländischen Brauchtums aus heidnischer Zeit) und Dämonen trieben dann ihr Unwesen.

Presse über die Vernissage in Bad Birnbach

3-Artikel-PNP-Bad-Birnbach-Vernissage-Artrium-Nadia-Baumgart-22-November-2017

Vernissage Bad Birnbach 2017

Der Lebenslauf von Nadia Baumgart liest sich wie der einer Weltenbummlerin. Geboren in den USA – zur Hälfte deutscher und ägyptischer Abstammung, aufgewachsen in Deutschland, das Abitur in Freiburg am Französischen Gymnasium, dann vier Jahre Kunststudium in Troyes/Frankreich, es folgten 15 Jahre als Bäuerin und Malerin in der italienischen Toskana, dort schloss Nadia Baumgart „nebenbei“ ein Philosophie-Studium ab. Und dennoch: Die Bilder, die sie bis Ende November im Artrium zeigt, sind geprägt von der Region, von Bad Birnbach und seiner Umgebung, von Impressionen, die sie bei Ausflügen gewonnen hat.

Eine Ausnahme gibt es: Ägypten. „Dort waren wir, um die Familie wiederzusehen“, berichtet Nadia Baumgart strahlend beim Rundgang durch die Ausstellung, die im Beisein zahlreicher Gäste eröffnet wurde. 3. Bürgermeisterin Dagmar Feicht freute sich über so viel Zuspruch. „Diese Bilder beleben das Artrium“, sagte sie – auch mit Blick auf die vielen Freunde, Nachbarn und Bekannten etwa aus den Wandergruppen. Seit eineinhalb Jahren wohnt Nadia Baumgart mit ihrem Ehemann Berndt in Bad Birnbach. „Schön, dass Sie hier sind und sich wohlfühlen“, sagte Dagmar Feicht. Es seien Bilder entstanden, die das Leben im ländlichen Bad wiedergeben würden, sagte sie. In der Tat, von Landschaftsbildern bis hin zum autonomen Bus sind viele Motive aus Bad Birnbach – aber eben nicht ausschließlich.

Translation of the press release:

Nadia Baumgart´s curriculum reads like the cv of a globetrotter. Born in the USA of German-Egyptian origins, she did her high school diploma at a French school and made then her art studies for 4 years in Troyes (France);  she lived then in Italy for 15 years and worked there as a painter and a woman farmer in Tuscany where she also studied philosophy.
The paintings that she shows in the Atrium in Bad Birnbach are nevertheless characterized by our region, Bad Birnbach and surroundings. Only one exception: impressions of Egypt. “We were there to see the family again” she says with a smile lighting her face while showing the numerous guests her works in a tour through the exhibition.“

Singing in the rain

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Ein bisschen gute Laune bei trübem Wetter…

Übrigens, hier ist der Artikel über meine Vernissage, der gestern in der Passauer Neuen Presse erschienen ist:
Pressebericht
Den vollständigen Artikel findet Ihr hier:
https://nadiapittura.com/2016/11/24/artrium-bad-birnbach/
Here yesterday´s article about the exhibition in the local press with the title: “A cosmopolitan painter in a rural spa town – Many visitors at the vernissage”.
Press release

Opening – Meine Vernissage in Bad Birnbach

Hier die Bilder: Ein Jahr Bad Birnbach

Die Vernissage ist wunderbar verlaufen: vor dem Kulturzentrum Artrium prangte der helle Vollmond und es trafen immer mehr Gäste ein. Wanderfreunde, Nachbarn und Interessierte. Die 3. Bürgermeisterin, Frau Feicht, sprach ein freundliches Grußwort und Berndt hielt die Laudatio. Zuletzt gingen wir alle zusammen durch die Ausstellung. Jeder Gast hatte andere Assoziationen und Eindrücke, es war schön, diese Impulse aufzunehmen. Das Feedback war grundsätzlich positiv. Insbesondere bescheinigte man uns eine „rasche und gute Integration in Niederbayern“, was uns besonders freute.

The opening of my watercolour exhibition was a complete success: above the cultural centre Artrium the full moon appeared and more and more guests joined us, hiking friends, neighbours and interested persons. Our mayor Mrs Feicht gave a welcome speech and Berndt gave the laudatory speech. The feedback was fundamentally positive.

Good luck, wolves!

Wölfe-Bayerischer-Wald-Nadia Baumgart

Two weeks ago, 6 wolves escaped from their enclosure in the Bavarian Forest National Park because someone opened their door. Since then they are hunted and two of them were killed although they are protected by law. I wish the remaining wolves good luck and hope that they will survive…

Vor einigen Wochen (am 6. Oktober) sind sechs Wölfe aus ihrem Gehege im Nationalpark Bayerischen Wald ausgebrochen, weil jemand ihr Gatter nachts geöffnet hat. Seitdem werden sie gejagt. Einer wurde gleich vom Zug überfahren, zwei weitere erschossen, obwohl sie ja geschützt sind. Inzwischen wurden aufgrund der sich mehrender Proteste von Naturschützern Lebendfallen aufgestellt und es wird versucht, sie zu betäuben. Ich wünsche diesen Wölfen ganz viel Glück und hoffe, sie werden diese Jagd und die Ängste der Parkverwaltung und eines Teils der Bevölkerung überleben!

7.12.2017: die Presse über den Wolf:  Inzwischen wurde einer der Wölfe in der Nähe von Wien gesichtet, dort hat er einen Hahn gefangen. In der Presse wurde diese Nachricht unter dem martialischen Titel: „Steht Bayerwald-Wolf bald vor Wien?“ gebracht. Die als Titel formulierte Frage „Steht Bayerwald-Wolf bald vor Wien?“ erweckt gewollt oder ungewollt beim Leser Assoziationen mit der Wiener Türkenbelagerung im 15. Jahrhundert. Unser Leben, unsere Kultur scheinen somit in Gefahr zu sein.

Dann wird berichtet, das „wilde Tier“ sei „auf der Flucht“, obwohl die Presse vor Monaten berichtete, die Wölfe seien aus einem offen stehenden Gehege in den Wald gelaufen.

Dann wird das Verhalten des Wolfes als „unnatürlich“ beschrieben. Er sei nicht nur tagsüber unterwegs gewesen, sondern sei auch einer Katze begegnet, die er nicht angegriffen habe. Muss denn jeder Wolf jede Katze reißen, um als „natürliches“, „wildes“ Tier zu gelten?

Man habe noch keine Strategie, „wie wir den Wolf schnappen könnten“. Warum sollten wir ihn denn „schnappen“? Ob es gelingt, das Tier lebend einzufangen, sei nicht sicher. Und ich dachte, Wölfe seien im gesamten Bundesgebiet über § 44 BNatschG streng geschützt. Auch in Österreich gilt der Wolf nach dem Wiener Naturschutzgesetz als streng geschützte Art …

Hier noch ein Aquarell vom Wolf

Il y a 2 semaines, six loups se sont échappés de leur enclos dans le Parc National de la Foret Bavaroise. Depuis, on les chasse bien qu´ils soeint protégés. Deux ont été abattus et l´un d´eux a été écrasé par un train. Je souhaite bonne chance à ceux qui sont encore en liberté !