

Spätsommer – Late summer





Die Begegnung mit den Schwarzstörchen vor wenigen Tagen hat mich so begeistert, dass ich einfach mal eine schnelle Skizze dieser eleganten Vögel machen musste. Die Altvögel haben einen roten Schnabel, die Jungen einen grauen.
My recent encounter with black storks in our area inspired me to make a rapid sketch of these graceful birds.
https://nadiapittura.com/2018/08/11/mother-with-3-children/







A family of black storks (Ciconia nigra)in Bavaria!
Une famille de cigognes noires en Bavière !
Schwarzstörche in Niederbayern!
Nicht einer, nicht zwei, sondern vier, eine ganze Familie! So etwas sieht man nicht alle Tage. Wir hatten das große Glück, sie in unserer Region (Rottal-Inn) aus der Nähe beobachten zu können.
Die letzte bayernweite Erfassung 2010 ergab 105 Brutpaare. Der Schwarzstorch (Ciconia nigra) ist ein scheuer Kulturflüchter und gehört innerhalb der Europäischen Gemeinschaft zu den besonders gefährdeten Großvogelarten.
Schnabel und Beine des adulten Vogels sind während der Brutzeit leuchtend rot, das Gefieder ist bis auf die weiße Brust tiefschwarz. Die drei Jungvögel waren an den hellen Beinen und den braunen Schnäbeln gut zu erkennen.
Die Gruppe schritt ruhig über eine waldgesäumte Wiese am Bach. Als ein Traktor hörbar wurde, starteten sie gemeinsam und segelten über den Wald hinweg.
Mein Herz hat laut geschlagen, ich war so glücklich, diese seltene Art in der Natur beobachten zu können! Wir sollten alles tun, um diesen wunderschönen Zugvögeln mehr Raum in unserer Kulturlandschaft zu gewähren.
Hier mehr von Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzstorch

Hier noch der Beitrag, der in der PNP dazu erschien:


Beim heutigen Spaziergang gesehen. Es fiel mir plötzlich auf, dass diese Felder aussehen, wie ein abstraktes Gemälde.

Outdoor museum in the Bavarian Forest
Letztens haben wir das Freilichtmuseum in Finsterau (Bayerischer Wald) besucht. Es hat einen besonderen Charme, selbst wenn es weniger Objekte zeigt, als zum Beispiel in Tittling. Die alten Bauernhäuser, die alte Dorfschmiede, eine Kapelle, liegen malerisch zwischen Streuobstwiesen und Weiden mitten in der Natur.
Man wird etwas nostalgisch, wenn man durch die leeren Räume geht oder sich an den Küchentisch der Mägde setzt, auf dem noch die Spuren heißer Kochtöpfe zu sehen sind. In den Innenhöfen scharren keine Hühner mehr…Bestimmt war dieses Leben nicht immer einfach, aber unsere moderne Welt ist es auch nicht, dieser Gedanke ging mir durch den Kopf.
Eine besondere Überraschung erfuhren wir auf der Hinfahrt: in Regen wurden gerade die Kaltblüter für das Pichelsteiner Fest ausgeladen. Lustig anzuschauen waren insbesondere die gefleckten Knabstrupper, die „Pippi-Langstrumpf-Pferde“.
https://www.freilichtmuseum.de/museum-finsterau/museum-finsterau

Knabstrupper im Hänger – Pichelsteiner Fest in Regen