A sunny day at a Bavarian lake // Un jour de printemps au bord d´un lac bavarois.
Ein wunderschöner Sonnentag am Tachinger See mit vielen Naturerlebnissen: Fische, eine turnende Blaumeise… Wir sind einem riesigen Ameisenhaufen begegnet, einem Rotmilan, einigen Schmetterlingen und ganz viel Licht und Farben! Immer wieder wird mir bewusst: Wenn wir die Natur ein bisschen in Ruhe lassen, ist die Welt halbwegs in Ordnung.
Lachmöwen und Kampfläufer (Philomachus pugnax) am Unteren Inn
EN: In the European nature reserve Lower Inn in Bavaria/ Austria
FR: Dans la réserve naturelle européenne à la frontière Bavière/ Autriche
Gestern waren wir im Europareservat Unterer Inn bei Ering unterwegs. Es war wieder ganz schön kalt! Am Inn haben wir die Lachmöwenkolonie beobachtet. In ihrer Nähe waren Kampfläufer zu sehen. Danach ging es in den Auwald, wo wir die ersten Rauchschwalben sehen konnten. Und einen Kleiber, der sehr beschäftigt war, den Eingang einer Nisthilfe mit Lehm zu verkleinern.
Info vom NABU über den Kleiber: „An einem normalen Meisennistkasten verbauen Kleiber etwa 200 Gramm Lehm. Mit dem Schnabel können sie pro Flug etwa anderthalb Gramm Lehm transportieren. Damit sind mindestens 130 Transportflüge notwendig. An Ort und Stelle wird der Lehm mit dem Schnabel angedrückt und wie mit einem Stößel zu einer sehr festen, widerstandsfähigen Masse verdichtet. An der Oberfläche ergeben unzählige Stößelhiebe dem Lehm das Aussehen einer Kraterlandschaft. An der Höhle wird über die gesamte Brutzeit gekleibert, sobald feuchter Lehm verfügbar ist. Besonders nach Regennächten werkeln die Kleiber was das Zeug hält, denn frei nach dem Slogan einer Baumarktkette gibt es auch für Kleiber „immer was zu tun“.
Im Auwald unterwegs – Noch ist es kühl…Kleiber – Sitta europaea – verkleinert das Einflugsloch mit Lehm
Und noch etwas: die Birnbacher Störche haben angefangen zu brüten – Hier einige Eindrücke vom Storchennest // Our storks are breeding
Das Foto zeigt, wie das Storchenpaar die Polsterschicht aus Moos und Gras im Nest erneuert.
Die Birnbacher Störche brüten und bessern immer wieder ihr Nest aus
Eindrücke aus dem Birnbacher Storchennest – Impressions of our stork nest
Und hier noch die Eindrücke vom Spaziergang am Unteren Inn:
Die Sonne hat so geschienen, dass wir uns zum ersten Mal auf die Radl geschwungen haben. Diese erste Tour durch das Rottal ging nach Triftern und etwas darüber hinaus. Wir haben viel gesehen, darunter Feldhasen, die ersten Schmetterlinge und Kiebitze. Ein kleines Video zeigt uns auf den Wegen durch die Natur.
EN: First cycling tour of the year in the beautiful nature of Lower Bavaria
FR: Premier tour en vélo dans nos environs en Bavière. Nous avons vu des papillons, des lièvres et des vanneaux huppés. Une courte vidéo en-bas vous invite à nous rejoindre virtuellement.
Ein Pfauenauge auf weißen Blüten, das sieht immer zauberhaft aus…Ein Kiebitz auf der Wiese. Hoffentlich haben sie in diesem Jahr mehr Bruterfolg.Wir beide mit dem Radl unterwegs
Es wird Frühjahr: Gimpel knabbern genüsslich an Ahornsamen, der Fasan geht spazieren, der Turmfalke späht. Und die Störche? Die halten ein Nickerchen.
EN: Springtimes comes. Bullfinchs, pheasant and a kestrel today in our park in Lower Bavaria- Below: A relaxing video about what we saw.
FR: On voit bien que le printemps arrive! Aujourd’hui, dans notre parc, nous avons vu des bouvreuils, un faisan qui se promenait et un faucon. Tout ceci aussi dans la vidéo en-bas.
Die Birnbacher Störche ruhen sich aus. Das Brüten wird noch anstrengend genug
Schon öfters hatten wir Kolkraben bei unseren Wanderungen gehört. Nun konnten wir sie sehen, beobachten, fotografieren. Und zwar im Forst bei Braunau. Sie paarten sich sogar vor unseren Augen und die Kamera war zu schamhaft, um das festzuhalten (in Wirklichkeit waren zu viele Äste vor dem Schauspiel).
FR: Pour la première fois de ma vie j´ai réussi à photographier des corbeaux. Je les avais entendu dans le passé mais cette fois-ci j´ai pu les observer tandis qu´ils batissaient un nid. Quelle aventure!
Raven in a tree
Der Rabe ähnelt der Krähe, ist jedoch viel größer (ca. wie ein Mäusebussard) und hat einen stärkeren Schnabel. Er hat eine tiefere und raue Stimme. Raben „reden“ miteinander. Weil sie so beeindruckend sind, gelten sie in einigen Kulturen als Götterboten.
Für uns war diese Beobachtung das Highlight des Tages! Allerdings bekamen wir – zurück im Rottal – noch Mäusebussarde, Kiebitze und Rehe vor die Linse.