Zeit der Ruhe – Nature en janvier

Kulturspatz – Rubrik Naturbeobachtung

Der neue Bad Birnbacher Kulturspatz Januar ist schon da! Ich darf darin die Rubrik „Naturbeobachtung“ schreiben. Hier zeige ich außerdem noch einige Bilder aus dem Monat Januar der letzten Jahre. Alle Fotos sind in und um Bad Birnbach erstanden. Unsere Natur ist einfach zu jeder Jahreszeit wunderschön!

Unsere Natur im Januar – Zeit der Ruhe

Raureif, Schnee und Eis? Der Klimawandel hat Auswirkungen auf die Natur und macht es schwieriger, Wetter und Naturphänomene vorherzusagen. Im Herbst dieses Jahres hat sich beispielsweise der Vogelzug auffällig nach hinten verschoben; es wird schwieriger, sich auf Beobachtungen der Vergangenheit zu verlassen.

Auch die Pflanzenwelt hat sich aufgrund der milderen Temperaturen verändert: Der Winter ist noch lange nicht vorbei, die ersten Frühlingsboten sprießen jedoch bei mildem Wetter jetzt schon aus dem Boden. Im Januar blühen immer mehr Haselnusssträucher und Schneeglöckchen, die sich normalerweise erst im Februar zeigen.

Sicher ist nur eins: Wanderungen durch Wald und Wiesen lohnen sich auch jetzt. Hagebutten und Schlehen zaubern schöne Farbakzente in die Vegetation. Ein romantischer Spaziergang zur Holzkapelle in der Lugenz kann jetzt besonders erholsam sein; im Wald trommeln Bunt-und Schwarzspecht. An der Rott lassen sich Schwäne, Reiher und Enten sehen. Vielleicht erhaschen Sie einen Blick auf die hübschen Krickenten: Der Erpel hat einen leuchtend kastanienbraunen Kopf mit einem glänzend grünen Streifen. Sogar der Eisvogel flitzt immer wieder über das Wasser.

Mit etwas Glück lassen sich sogar Rehe und Feldhasen blicken. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei Ihren Naturerkundungen im ländlichen Bad!

Eisvogel
Rottaler Reh
So standen vor zwei Jahren unsere Störche im Januarschnee
Auch der Januar kann romantisch anmuten, nicht nur der Mai…

Wildes Rottal im Sommer

Ein echter Star!
Eine besonders hübsche Gebirgsstelze

Unsere Natur im August – Reifes Obst und schöne Sichten –

Mein Beitrag für den Bad Birnbacher Kulturspatz

Dass Streuobstwiesen nicht nur landschaftsprägend sind, sondern auch artenreiche Biotope, ist inzwischen bekannt. Gut, dass es mitten im Bad Birnbacher Kurgebiet diese ästhetisch und ökologisch wertvollen Oasen gibt! Jetzt sind sie auch besonders schön: Die ersten reifen Äpfel und Zwetschgen hängen nun zahllos und bunt an den Ästen. Über den gemähten Wiesen rüttelt der Turmfalke und späht nach Mäusen, und die gelben Blüten der Königskerze säumen die Wege. In der Vogelwelt wird es insgesamt ruhiger; als erste Zugvögel reisen Pirol und Mauersegler ab. Wer genau hinschaut, kann allerdings an der Rott immer wieder seltene Vögel wie den Waldwasserläufer oder die Gebirgsstelze entdecken.

Ein Fernglas lässt den Spaziergang an den Rottauenwegen zum Abenteuer werden. Keinen Feldstecher braucht man, um einen Blick auf die Bad Birnbacher Störche zu erhaschen, die sich immer wieder auf den Wiesen des Kurortes zeigen. In diesem Jahr sind zwei Jungstörche aus dem Nest auf dem Brauereikamin flügge geworden. Im zauberhaften Licht des Hochsommers sind nun die Sichten auf die Rottaler Hügel von den vielen Wanderwegen aus zu bewundern.

Da marschiert ein Bad Birnbacher Storch vorbei

Und hier noch ein schönes Tiervideo, gedreht im Rottaler Sommer:

Vögel an der Rott bei Bad Birnbach im August 2023

Unsere Natur im August

Kulturspatz Bad Birnbach Rubrik Natur

Wieder einmal durfte ich in der Rubrik „Naturbeobachtung“ im Bad Birnbacher Kulturspatz berichten:

Unsere Natur im August – Reifes Obst und schöne Sichten

Dass Streuobstwiesen nicht nur landschaftsprägend sind, sondern auch artenreiche Biotope, ist inzwischen bekannt. Gut, dass es mitten im Bad Birnbacher Kurgebiet diese ästhetisch und ökologisch wertvollen Oasen gibt! Jetzt sind sie auch besonders schön: Die ersten reifen Äpfel und Zwetschgen hängen nun zahllos und bunt an den Ästen.

Über den gemähten Wiesen rüttelt der Turmfalke und späht nach Mäusen, und die gelben Blüten der Königskerze säumen die Wege. In der Vogelwelt wird es insgesamt ruhiger; als erste Zugvögel reisen Pirol und Mauersegler ab. Wer genau hinschaut, kann allerdings an der Rott immer wieder seltene Vögel wie den Waldwasserläufer oder die Gebirgsstelze entdecken. Ein Fernglas lässt den Spaziergang an den Rottauenwegen zum Abenteuer werden. Keinen Feldstecher braucht man, um einen Blick auf die Bad Birnbacher Störche zu erhaschen, die sich immer wieder auf den Wiesen des Kurortes zeigen. In diesem Jahr sind zwei Jungstörche aus dem Nest auf dem Brauereikamin flügge geworden.

Im zauberhaften Licht des Hochsommers sind nun die Sichten auf die Rottaler Hügel von den vielen Wanderwegen aus zu bewundern. Text und Fotos: Nadia Baumgart

Ein Bläuling auf der Blühwiese
Rauchschwalben-Kinder haben Hunger
Unsere Streuobstwiesen
Ein aufmerksamer Feldhase im Stoppelfeld
Ein Birnbacher Storch unterwegs

Naturbeobachtung im April – Nature observation

Mein Beitrag „Naturbeobachtung“ im Kulturspatz

Es ist noch ganz schön kühl, aber es geht eindeutig Richtung Frühjahr! Hier mein Naturbeobachtungs-Beitrag für den Bad Birnbacher Kulturspatz, der auch schon online zu lesen ist.

Observations de la nature dans notre village en Bavière et les environs en avril

Nature observation in our spa town in Bavaria and surroundings

Spähender Turmfalke
Bluthänfling im Kurpark

Naturbeobachtung im April

Frühlingsluft und Naturkonzert

Die Obstbäume auf den Birnbacher Streuobstwiesen blühen schon; Löwenzahn und Schlüsselblume malen gelbe Tupfen auf die Wiesen. Auch wenn das Wetter noch unbeständig sein kann, herrscht jetzt in der Tierwelt Hochbetrieb.

Als fliegende Frühlingsboten kommen im April viele Vögel aus ihren Winterquartieren zurück. Es ist immer spannend zu beobachten, wer schon da ist. Besonders aufregend ist es, wenn wir beim Spaziergang den Blick in den Himmel heften und ausrufen können: „Die Schwaiberl sind da!“

Ruft der Kuckuck schon an der Rott? In das vielstimmige Vogelkonzert von Amsel, Hausrotschwanz, Zilpzalp und Rotkehlchen stimmen zwischendurch quakende Frösche mit ihren Bässen ein. Ein echtes Symphonieorchester!

Im Kurpark, auf den Rottauenwegen und den vielen Wanderwegen ist jetzt ganz viel los. Vielleicht sehen wir auch Turmfalken rütteln, sie brüten in der Regel ab Mitte April. Möglicherweise erhaschen wir sogar einen Blick auf Jungvögel im Gebüsch.

Auch die Schmetterlinge sind da: Kleiner Fuchs und Tagpfauenauge gaukeln durch die Lüfte. Die Weißstörche brüten auf dem alten Brauereikamin, die Kiebitze sind auch schon da.

Nun sollten wir in dieser sensiblen Zeit bei unseren Wanderungen ganz besonders auf die Tierwelt Rücksicht nehmen.

Der Feldhase hat es eilig
Der Kiebitz brütet jetzt – Achtung, nicht stören!

Frühjahr im Rottal – Naturbeobachtung

Kulturspatz März 2023

Spring and nature in our region

In diesen Tagen spürt man es noch nicht, das Frühjahr. Weit kann es aber nicht mehr sein. Hier mein März-Beitrag für den Bad Birnbacher Kulturspatz in der Rubrik „Naturbeobachtung“ mit Fotos, die im März der vergangenen Jahre entstanden sind.

Birnbacher Störche ganz aktiv
Er hat es eilig, Ostern ist nicht mehr weit
Kiebitze in der Rott
Kiebitze beim Bad in der Rott

Endlich Frühjahr!


Endlich beginnt der sehnlichst erwartete Frühling! Die Sonne bringt wieder Farben in die Welt; im Kurpark sprießen nun Krokusse, Primeln, Veilchen und Schlüsselblumen, und so mancher Strauch fängt schon an zu blühen. Hummeln und Bienen sammeln brummend und summend Pollen an den Weidebäumen der Rottauenwege.


Selbst wenn das Wetter immer wieder kalt und windig sein kann, ist der Frühling spürbar. Er lässt sich förmlich erschnuppern!


Kiebitze und Weißstörche kehren aus ihren Wintergebieten zurück ins ländliche Bad. Die Birnbacher Störche sind auch schon wieder zurück und haben wieder ihren Horst auf dem alten Brauereikamin besetzt. Kiebitze sollten wir nur von weitem bewundern: Als Bodenbrüter reagieren sie empfindlich auf Störung.


Jetzt lohnt es sich auch, auf unseren Spaziergängen nach Schmetterlingen zu schauen: Zitronenfalter tanzen schon über unseren Weg, und das Tagpfauenauge zaubert Freude in unsere Herzen.
Wer sich jetzt aufs Radl schwingt, kann auf vielen Touren ganz entspannt die Umgebung und das ganze Rottal erkunden. Mit etwas Glück begegnen wir Rehen, Fasanen und Feldhasen. Allein die frühlinghaften Lichtspiele auf der weiten Hügellandschaft sind es wert, die Gegend zu erkunden.