Im Europareservat Unterer Inn 2020

Das Grüne Wunder am Unteren Inn

In the Lower Inn European Nature Reserve in Bavaria

// Im Europareservat Unterer Inn 2020

Jetzt gibt es wieder einen Kurzfilm über unser „grünes Wunder“ am Inn. Über den Abschnitt westlich des Kraftwerkes in Richtung Eglsee hatte ich bereits berichtet: Das grüne Wunder: https://youtu.be/j67FxSm2CjQ Diesmal ging es östlich des Kraftwerks am Inn entlang.

Nochmal etwas Info zum neu entstandenen Naturparadies am Inn: Erst vor kurzem wurde das Projekt „Durchgängigkeit und Lebensraum“ am Kraftwerk Ering-Frauenstein abgeschlossen. Es ging darum, im Europareservat Unterer Inn wieder auentypische Lebensräume zu schaffen und die EU-Wasserrahmenrichtlinie umzusetzen Dafür waren erhebliche Erdbewegungen notwendig, insgesamt rund eine Million Kubikmeter – aber alles wurde wieder an Ort und Stelle verbaut.

Auch das Infozentrum „Naturium am Inn“ wurde inzwischen umgestaltet und ist seit Ende Mai wieder für Besucher geöffnet: Im Europareservat Unterer Inn 2020

Die umfassenden Ökomaßnahmen, die in den letzten Jahren hier umgesetzt worden sind, fangen schon an, Früchte tragen!

Hier mehr Info über das Europareservat Unterer Inn: https://www.inn-salzach.com/europareservat-unterer-inn

Musik:

Titre:  Ca Tombera Pas Plus Bas

Auteur: Les Haricots Libres

Source: http://haricotslibres.free.fr

Licence: http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/fr/

Téléchargement (6MB): https://auboutdufil.com/?id=336

#Europareservat #naturschutzgebiet #naturiumaminn #innatura

Natur pur!

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Me – reporting for our nature conservation association

Heute fand die erste öffentliche BUND Naturschutz-Veranstaltung unserer Ortsgruppe Unterer Inn statt seit der Lockerung der Corona-bedingten Maßnahmen. Ich durfte berichten! Wir haben zusammen mit dem Reptilien-Experten Daniel Renner 11 Äskulapnattern sehen können! Diese Natter gehört mit bis zu zwei Metern Länge zu den größten Schlangenarten Europas. Sie ist wie die meisten Arten dieser Familie ungiftig. In Bayern ist die Äskulapnatter vom Aussterben bedroht.

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Äskulapnatter am Unteren Inn – Aesculapian snake

Today we had the first post-corona public excursion with a specialist of the nature conservation association in our region in Lower Bavaria.

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Äskulapnatter im Holzstapel
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Schachbrettfalter auf der Seibersdorfer Brenne

Am Rand des Auwaldes befinden sich mehrere Holzstapel sowie ein Streifen nährstoffarmen Bodens, auf dem Orchideen und seltene Pflanzen wachsen und viele Insekten, darunter auch verschiedene Schmetterlingsarten, vorkommen.

Wasserbüffel im Rottal? Ja bitte!

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Rottaler Wasserbüffel…

Quite unusual: Water buffalos in a farm in Lower Bavaria

Wie man sich in der Mordshitze am besten abkühlt, das zeigen uns Johnny, Hannah und Stella: In aller Ruhe ein tiefes Schlammbad nehmen, zwischendurch einmal die Seite wechseln und so – richtig paniert – in der Sonne braten!

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Solche Bilder kennt man sonst aus Dokus über Asien oder Afrika. Aber Johnny, Hannah und Stella sind Niederbayern! Geboren sind sie in Kärnten; seit einem Jahr heißt ihre Heimat „Voglhof“. Da sind wir nämlich heute gewesen: im Voglhof in Dietersburg. Und Karin Neumaier hat mir von ihren Tieren erzählt. „Mein Mann Tobias und ich wollten schon immer Wasserbüffel, das war unser Traum. Die sind so robust, ursprünglich und doch sensibel. Inzwischen können wir richtig mit ihnen kuscheln. Und wenn die einen anschauen, dann schauen sie einem richtig in die Seele hinein“, schwärmt sie.

Auch Karins 7-jähriger Bub Jonas ist von seinen Mitbewohnern begeistert: „Wenn der Johnny im Stall eingesperrt ist, dann darf ich manchmal auf ihm reiten. Das fühlt sich kuschelig an!“

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Paniert in der Sonne, das kühlt ab 🙂

Hannah und Stella sind vermutlich trächtig. Das Fleisch der Kälber soll dann vermarktet werden. Wasserbüffel liefern sehr hochwertiges und schmackhaftes Fleisch, das man in Europa noch kaum kennt. „Massentierhaltung wird das nie“, sagt die stolze Züchterin mit einem liebevollen Blick auf die drei massigen Gestalten im Schlamm. „Die sollen ein schönes Leben haben, nur so kann man auch Nutztiere überhaupt mit gutem Gewissen schlachten.“

Ich denke mir: Diesen Satz sollte man öfter hören. Dann wären unsere Welt nicht nur moralisch ein bisschen besser, sondern unsere Lebensmittel auch gesünder. Gerade jetzt, bei der aktuellen Schlachthofdebatte, ist ein Umdenken angebracht.

Die drei Riesen gefallen mir sehr, auch weil sie so schöne, geschwungene Hörner haben. Leider sind ja die meisten Rinder inzwischen hornlos. „Was für eine Ruhe die ausstrahlen!“ bemerke ich. „Die können aber auch ganz anders“, schmunzelt Karin, „zwischendurch fetzen die im Schweinsgalopp über die Weide.“

Die Wildform des Wasserbüffels kommt noch in Asien vor. Die Tiere wurden schon vor Tausenden von Jahren domestiziert. Als Hausrind gelangte es in jüngerer Vergangenheit in fast alle Regionen der Welt, darunter auch Europa und Afrika.

Immer wieder sieht man in Filmen, wie Vögel auf dem Rücken afrikanischer Wasserbüffel sitzen und das Fell der Tiere nach Insekten absuchen, beispielsweise Madenhacker oder Kuhreiher. Im Rottal übernehmen das die Bachstelzen.

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„Rotbäckchen“ brütet

Weil so viele alte Obstbäume im Garten und am Hof wachsen, hat Karin sich entschieden, richtig gute Fruchtaufstriche herzustellen und zu vermarkten. Den leckeren Springkraut-Aufstrich hatte ich bereits zu schätzen gelernt. Diesmal haben mich Aufstriche aus Fichtennadel und Holunder besonders angesprochen. Die Produkte gab es vor Corona vornehmlich auf Märkten. Inzwischen gibt es sie auch im Sortiment einiger regionaler Geschäfte. Kurz ging es noch durch den duftenden Kräutergarten, in dem ich eine Pflanze kennenlernen durfte, von der ich nie gehört hatte: das Herzgespann. Es gilt schon seit dem Mittelalter als Heilpflanze für Herzbeschwerden.

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Das Herzgespann im Kräutergarten
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Bevor wir den Hof verließen, führte uns Jonas noch zu seinem „Rotbäckchen“, einer Henne, die sich streicheln lässt und gerade brütet. Sie ist selber hier aus dem Ei geschlüpft und wird dafür sorgen, dass es bald wieder neue Hofbewohner gibt.

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Dass das Rottal manchmal wild anmutet, das wusste ich bereits. Dass es auch eine „exotische“ Seite hat und Wasserbüffel sich hier im Schlamm suhlen, das freut mich ganz besonders!

Auch sehr bemerkenswert: Dort, wo jetzt das Wohnhaus des Hofes steht, war wohl ursprünglich eine Hafnerei gewesen. Die wunderschönen Scherben mit Bemalungen aus der Renaissance, die beim Aushub zum Vorschein kamen, wurden 1985 im Nationalmuseum in München ausgestellt.

Hier mehr über den Voglhof:

https://www.der-voglhof.de/home.html

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Wasser und Leben

Im Europareservat Unterer Inn: Hummelschwärmer, Schachbrettfalter, Weißlinge und so viel Schönheit!

Seen today at the European Nature Reserve Lower River Inn: a broad-bordered bee hawkmoth, butterflies, flowers and so much beauty!

https://www.inn-salzach.com/europareservat-unterer-inn

Storchenkinder

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Ja, wir sind ganz schön riesig geworden. Wisst Ihr, wie Ihr uns trotzdem von unseren Eltern unterscheiden könnt? Wir haben noch graue Schnäbel, die Altvögel aber rote. Einfach, oder? Heute haben wir Geschwister miteinander gekuschelt, weil wir lange alleine bleiben mussten. Dann kam endlich ein Elternteil zurück, da sind wir wagemutig so sehr am Nestrand herumspaziert, dass wir beinahe abgestürzt werden. Schließlich hat unser großer Bruder letztes Jahr am 7. Juli schon fliegen können.

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Yes, we grew quite a lot since our last photo shooting but you can distinguish us easily: our parents have orange-red beaks, we have grey ones. We try to be able to fly in a few weeks. Our big brother was able to leave the nest on July 7th. We were a little bit too courageous today but all’s well that ends well.

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