Wald und Wild – Ein Plädoyer für die Rehe

Rehe im Rottal

Die Rehe bilden jetzt sogenannte „Sprünge“: Sie leben im Winter in Gruppen. Ich freue mich immer, wenn ich sie sehe. Leider haben Verantwortliche der Forstwirtschaft entschieden, dass mehr Rehe geschossen werden sollen, weil diese anscheinend durch Verbiss dem Wald schaden. Diese Strategie nennt man „Wald vor Wild“. Ich bin eher für die Variante „Wald UND Wild“.

In der PNP wurde am 23.12.2021 ein Leserbrief veröffentlicht, dessen Inhalt mir gefällt. Ich zitiere: Die Förster waren es, „die uns die Fichte als den Geldbaum des Jahrhunderts angepriesen und ohne Überlegung dir Fichte in den letzten Jahrzehnten auch in noch so ungeeignete Standorte gesetzt hatten. Durch diese Monokulturen sind ja die unstabilen Wälder entstanden, weil man der Buche und der Eiche keine Achtung mehr schenkte. Aber die eignen Fehler kann man ja verdecken, wenn man das Reh als Schädling des Waldes verteufelt.“

Der Leserbriefschreiber plädiert dafür, dass Jäger und Förster zusammenarbeiten. Außerdem empfiehlt er, natürliche Verbiss-Schutz-Produkte mit Schafsfett und vergällenden Geruchs und Geschmacksstoffen zu benutzen.

Ich finde, wir sollten unsere heimischen Wildtiere schützen. Schade, dass ich immer wieder lesen muss, dieser Wunsch sei „naiv“ und Menschen, die Rehe in ihrer Umgebung sehen wollen „Bambi-Liebhaber“. Wer sich für Greifvögel einsetzt ist schließlich auch kein „Geierwally“-Liebhaber…

#rehwild #wildtiere #rehe

Die Rehe bilden im Winter Sprünge – Sie sollten nicht als „Schädlinge“ verteufelt werden

Die „Schwarze Perle“ im Schnee

Die Ilz im Winter
Märchenhafte Eindrücke der Ilz in einer Schneelandschaft

Die „schwarze Perle“ im Schnee – Our river named „black pearl“ in a snowy landscape – notre rivière nommée “perle noire” dans le paysage enneigé.

Romantischer Spaziergang im Naturschutzgebiet „Obere Ilz“. Die Ilz wird ja auch aufgrund ihrer dunklen Farbe die „schwarze Perle“ genannt. Der Kontrast zwischen dem weißen Schnee und dem schwarzen Wasser war besonders märchenhaft. Die dunkle Färbung des Wassers der Ilz wird verursacht durch Huminstoffe aus Mooren.

Banat-Segge an der Ilz
Die Banater Segge

Das wilde lange und braune Gras auf den Wiesen ist die Banater Segge, die sich langsam von Rumänien aus an der Ilz entlang verbreitet. In einem kleinen Abschnitt der Rott kommt dieses dekorativ wirkende Gras auch vor. Das Ilz-Talsystem ist auf insgesamt 130 Kilometer Gewässerlänge ein Teil des europaweiten Schutzgebietnetzes NATURA 2000.

Die Erde dampft an der Ilz im Winter
Wandern an der Ilz

Vor einigen Jahren habe ich eine Wanderung mit einem Gebietsbetreuer gemacht, der das Ilz-Talsystem erläutert hat. Von ihm kenne ich auch die Banat-Segge:

Naturimpressionen – Ilztalwanderung

Spaziergang im Rottal

Bussard auf Erdscholle
Der Bussard wartet auf Mäuse

Was für ein tolles Licht heute! Gesehen habe ich: Mäusebussard, Buntspecht, Kernbeißer, Dompfaff, Goldammer und viele mehr…

Der Galloway-Bulle vom Arterhof
Kalt, aber schön!

(Fast) alleine auf der Fraueninsel

Chiemsee im Dezember
Dezember am Chiemsee – Diesmal waren wir beinahe allein

(Fast) alleine auf der #Fraueninsel // (Almost) alone at Lake Chiemsee in Bavaria // (Presque) seuls sur  l’île de « la mer bavaroise », le Chiemsee en Bavière

Fast zu schön, um wahr zu sein – Das war schon ein ganz besonderes Erlebnis: Auf der Hinfahrt waren wir aufgrund des letzten Lockdowns wirklich die einzigen Gäste auf dem Schiff. Bei herrlichem Dezember-Wetter hatten wir unsere Lieblingsinsel fast für uns allein. Im Film sind ganz zuletzt noch Brachvögel zu sehen, die am Chiemsee überwintern.

Chiemsee
Auf der Hinfahrt zur Fraueninsel waren wir ganz allein auf dem Schiff
Video mit den Eindrücken der Fraueninsel und zuletzt noch Brachvögel auf der Wiese
Großer Brachvogel Chiemsee
Ich habe mich so gefreut, einen Trupp überwinternder Großer Brachvögel auf der Wiese zu sehen!

Schneelandschaft

Rottaler Landschaft Schwertling Kunst von Nadia Baumgart
Blick auf Schwertling – Rottaler Landschaft – Aquarelle – Watercolorpainting