Cycling tour in Lower Bavaria. We saw pheasants, butterflies, buzzards, lapwings and more. More in the video below.
Gestern auf unserer ersten Radtour des Jahres haben wir wieder das „wilde Rottal“ erkundet. Im Filmchen zeigen sich Fasan, Kiebitz, Falke, Bussard, Schmetterlinge und andere Tiere in unserer wunderschönen Region. Natürlich sind auch wir wegen der Coronakrise besorgt. Andererseits sind Vogel- und Naturbeobachtungen Tätigkeiten, die beruhigend und tröstend wirken.
Pendant notre tour en vélo dans notre belle région de la Basse-Bavière, nous avons vu des faisans, des chevreuils, des buses et des vanneaux huppés. À voir dans la vidéo:
Schwanzmeisen-Paar beim Nestbau. Ein Vogel wartet vor dem Nest, während der andere das Nest schon von innen auspolstert.
Long-tailed tits (Aegithalos caudatus) building a nest.
Die Schwanzmeise bringt Moos, um das Nest auszupolstern
Der Nestbau der Schwanzmeisen erinnert an ein Wunder. Unerlässlich polstert das Vogelpaar das relativ große Nest aus. Ich sehe so etwas zum ersten Mal. Das Nistmaterial sieht ganz verrückt aus, ein bisschen wie die Erfindung eines genialen Designers.
Gestern haben wir Schwanzmeisen beim Nestbau gesehen!
Das Nest besteht außen aus fein verflochtenem Moos, Flechten und Spinnweben, Halmen, Fasern, Federn, Wolle und Haaren.
Was gibt es Schöneres, als bei diesem Nebelwetter im warmen Wasser zu schwimmen? Heute morgen war viel los im Thermalbad. Denn zwischen 2 Außentüren beim Thermalbecken der Rottal Terme steht wilder Wein mit den letzten Beeren. Das zieht die Amseln magisch an. Laut schimpfend jagten sie sich gegenseitig von den Leckerbissen weg und erhaschten doch immer wieder eines.
Währenddessen hüpften Kohl- und Blaumeisen neugierig auf den
Türrahmen herum. Oben in der Regenrinne schritt würdevoll ein Eichelhäher. „Das
geht ja zu wie in einer Voliere“, sagte ein Badegast. „Da sind drei
Baumläufer!“ rief ich begeistert einer Frau zu. Dadurch, dass die scheuen
Vögelchen nur unsere Köpfe wahrnahmen, hatten sie wohl keine Angst vor uns und
kletterten emsig auf den Baumstämmen direkt am Beckenrand. Sogar ihre Augen
konnte man leuchten sehen und ihre leicht gebogenen Schnäbel sehr gut erkennen.
„Schön, dass Sie wissen, was das für welche sind“, antwortete die Badende und
sagte es gleich weiter.
Nach einer Weile entstand eine kleine Menschentraube am
Beckenrand, alle schauten gebannt auf die hübschen Vögel. Niemand schwamm mehr.
Alle schauten auch in den Himmel, der ganz durchkreuzt war von Vögeln. Nach
einer Weile war der Spuk vorbei. Naturschauspiele sind für mich einfach
beeindruckender als so manches Event.
Ich hoffe, dass unser „ländliches Bad“ trotz Expansion auch
ländlich bleibt, viele „wilde Ecken“ und Platz für bäuerliche Landwirtschaft (als
Gegenmodell zur industriellen Landwirtschaft) erhalten bleiben.
Blühende Sonnenblume Ende Oktober – Man weiß nicht so recht, ob man sich darüber freuen sollte. Jedenfalls sah sie schön aus in der Herbstsonne…Die beiden tragen eine edle Algenkette, weil sie gerade gegründelt hatten.Eine Kolonie Kormorane. Sie haben sich lautstark unterhaltenDer Abend klang romantisch aus…Die Krähen flogen in der Dämmerung.