Meanwhile, many species survive only in protected environments. We were so lucky today to see a smooth snake and a swallowtail butterfly in the European nature reserve Lower River Inn.
Viele Arten begegnen uns nur noch dort, wo die Natur geschützt wird. Heute hatten wir das große Glück, gleich zwei seltene Arten zu sehen: eine Schlingnatter (Coronella austriaca) und einen Schwalbenschwanz (Papilio machaon) ! Und zwar im Naturschutzgebiet Europareservat Unterer Inn.
Today I met Hanane, a woman who organizes events to strengthen the active role of women in job, politics and society in our region.
Ein Treffen im wirklichen Leben
Der Standort für unser erstes „Date“: Das Café ViaMar in Bad Birnbach.
–
Diese nachdenkliche junge Frau habe ich letztes Jahr gemalt.
Drei Frauen
Gleich auf den ersten Blick sind wir drei Frauen aus verschiedenen Generationen uns sympathisch. Während die Mutter wohlwollend neben uns sitzt, erzählt mir Hanane von ihren spannenden Projekten rund um die Förderung von Frauen. Ganz besonders toll finde ich es, dass wir uns hier in Niederbayern auf französisch unterhalten können, ein seltenes Vergnügen.
Um ihr Ziel zu erreichen, veranstaltet die Eventmanagerin, die schon viele Projekte im Bereich Frauenförderung organisiert hat, nun eine ganz besondere Networking-Messe in Eggenfelden. Diese Messe, die erstmalig am 12. Oktober stattfinden wird, soll aktive Frauen sichtbarer machen und es ihnen ermöglichen, sich in der Region besser zu vernetzen. Für die Umsetzung dieser Networking-Messe hat Hanane innovative Konzepte erarbeitet. „Es geht vordergründig darum, sich menschlich kennenzulernen, die gegenseitigen Stärken zu erkennen und sich auszutauschen.“
Die Inspiration für diese Landschaft kam mir während des
Aufenthalts im Künstlerhof. Gerade in der Gegend von Asenham erscheinen die
Hügel besonders wellig.
Today we visited the house of an Austrian artist and
illustrator, an important representative of Symbolism and Expressionism who
lived in our surroundings: Alfred Kubin (1877 –1959)
Ein Portrait des Künstlers Alfred Kubin
Immer wieder bin ich erstaunt, in der Umgebung so viele verschiedene interessante Orte entdecken zu dürfen. Heute waren wir im Kubin-Haus Zwickledt bei Wernstein am Inn. Kubin? Ja, ein international bekannter Künstler, von dem ich schon in den 70er Jahren in Frankreich hörte. Damals lernte ich, er sei der Bewegung der Symbolisten zugehörig. Inzwischen wird er wohl eher den Surrealisten zugeordnet. Vor kurzem erzielte eine Kubin-Zeichnung in London erstmals mehr als eine Million Euro.
Die Hungrigen und die Satten – Alfred Kubin
Jedenfalls, was ich gar nicht wusste, war dies: Alfred Kubin hat „hier“ gewohnt. Nein, so ein rechter „Rottaler“ war er nicht, geboren ist er 1877 in Böhmen. Aber gelebt hat er 35 Km von Bad Birnbach beim österreichischen Wernstein am Inn. Und das von 1906 bis zu seinem Todestag in 1959. Mehr als 50 Jahre war er also unser „Nachbar“.
Wir hatten das ganz große Glück, einem jungen Künstler zu begegnen, der uns durch das Wohnhaus führte und uns einfühlsam von dem großen Zeichner erzählte. Seine Großeltern hatten ihn persönlich gekannt. Deren Erzählungen weckte in ihm die Liebe zur Kunst.
Der Tod bei der Arbeit – Alfred Kubin
Der Garten von Alfred Kubin
Zuerst gingen wir durch den schönen Garten des schon im 16. Jahrhundert urkundlich erwähnten Hauses, das Kubin sein „Schloss“ nannte, obwohl dieses eher einem landwirtschaftlichen Anwesen glich. Unser Führer zeigte uns eine Holzhütte, in der der Künstler damals im Sommer beinahe seine ganze Zeit verbrachte. Er beschrieb ihn uns als hochsensibel und einen Menschen, der den Großstädten, die er kannte (München, Wien, Paris) entkommen und mit seiner Frau als Selbstversorger leben wollte. Wie modern! dachte ich. Auch die Zeichnung: „Die Hungrigen und die Satten“, fand ich richtig modern…
Die Haustür des Künstlers – Spontaner Besuch war nicht erwünscht.
Meditation und Sensibilität
Wir erfuhren vieles im Garten, bevor wir uns im Haus umsehen konnten. Zum Beispiel von den Depressionen, die Kubin heimsuchten. Sie waren wahrscheinlich auch bedingt durch den frühen Tod der Mutter und demjenigen seiner ersten großen Liebe. Und von seinem Interesse am Buddhismus: unter einer 400-jährigen Eiche meditierte er an seinem kleinen Teich. Von seiner Liebe zu Tieren. Selbst „sein“ Holzwurm hatten einen Namen: Hansi. Und seiner Liebe zur Natur: jeden Tag ging er in der Umgebung wandern. Dabei schenkte er Kindern und Nachbarn immer wieder Zeichnungen, die diese im Ofen verbrannten, weil diese so „hässlich“ seien. Inzwischen tut es den Erben natürlich leid. Sie fragen sich: wäre diese Zeichnung wohl auch für 1 Million zu verkaufen gewesen?
Ein Blick auf das Wohnhaus von Kubin
Das Wohnhaus des Künstlers
Es war einfach wunderschön, auf den Spuren von Kubin zu
wandeln, seinen Zeichentisch zu sehen, seine Bibliothek, aber auch seinen alten
schwarzen Mantel, der noch im Flur hängt.
Our open-air pub with music and dance floor in Bad Birnbach
in Lower bavaria.
Wodans Biergarten im Gries in Bad Birnbach
Wieder einen spannenden Ort entdeckt: Wodans Biergarten im Gries in Bad Birnbach.
In der Nähe des Birnbacher Badesees liegt ein alter Hof, der vor einigen Jahren zu neuem Leben erweckt wurde. 2016 gründeten hier 9 Freunde aus dem Allgäu eine Mehrgenerationen-WG. 2017 wurde ein großer Biergarten mit Bühne für Musik und Tanz geschaffen.
Ein eingewachsener Hof in der Nähe des Badesees
Ein soziales Projekt
„Wir sind ein soziales Projekt“, sagt Udo und zeigt mir den Gemeinschaftsraum, der im ehemaligen Stall entstanden ist. Die lehmverputzten Decken und Wände sorgen für ein angenehmes Raumklima. Eichenstämme gliedern den Raum und zaubern eine gemütliche Atmosphäre. Im oberen Stock soll ein Balken aus dem ehemaligen Birnbacher Schloss eingebaut worden sein.
Der Gemeinschaftsraum der WG
In familiärer und entspannter Atmosphäre lauschen die Gäste
im Biergarten der Live Musik. Kinder spielen, Freunde kommen und gehen. Man
sitzt an langen Tischen, bestellt sich ein Bier oder eine Currywurst. Vom
Badesee aus gesehen, erscheint der Hof in die Natur eingewachsen.
Der Biergarten war früher von Mai bis Oktober von 14 bis 22 Uhr geöffnet.
Und es gab immer wieder Festival-Wochenenden. Im September gab es zum Beispiel Klassikrock.