



Heute waren wir in der Nähe des Hofes von Albert Huber, um nach „Schwaiberl“ zu schauen. Herr Huber kam uns entgegen und erlaubte uns freundlicherweise, seine „Neuzugänge“ zu bewundern. Über das Bauernmuseum in Bleichenbach hatte ich 2019 bereits berichtet (Link siehe unten)
Es handelt sich um vier gewaltig schöne Kutschen und einen Bulldog. Zwei Viktoria-Kutschen, Baujahr um 1890. „Das war was für bessere Leit!“, so Herr Huber. Dann einen Landauer, ganz edel von innen beleuchtet. Und ein ehemaliges „Taxi“, eine Salzburger Chaise-Kutsche. Der Landauer mit den roten Rädern ähnelt übrigens sehr demjenigen aus den „Sissi-Filmen“
Zuletzt durften wir noch einen Bulldog bewundern, der in diesem Jahr stolze 80 Jahre alt wurde.
Beim Anblick der alten Fahrzeuge wurde uns bewusst, wie schwindelerregend rasch sich die Welt seit in den letzten hundert Jahren verändert hat. Gott sei Dank gibt es noch einige Menschen, die solche Objekte auch für die Nachwelt erhalten.



A Green Sandpiper at our river /// Vu un chevalier cul-blanc aujourd’hui (quel beau nom!).
Heute haben wir wieder einen Waldwasserläufer (Tringa ochropus) an der Rott gesehen. Ich finde diese Schnepfenvögel faszinierend mit ihren schönen Tarnfarben und ihrem ständig wippenden Schwanz. Erst seit kurzem weiß ich überhaupt, dass es sie gibt und sie auch hier an der Rott leben. Hier war der Vogel auf der Jagd auf Wasserinsekten.
In Bayern wird der Waldwasserläufer als extrem seltene Art eingestuft:
https://www.lfu.bayern.de/natur/sap/arteninformationen/steckbrief/zeige?stbname=Tringa+ochropus
#vogelbeobachtung #waldwasserläufer #greensandpiper





Our first little ringed plover!
Notre premier pluvier petit-gravelot! Quelle émotion! Nous avons pu l´observer sur un champ proche d´une rivière avec forêt rivulaire. Cette rivière fait part d´un projet de protection de la nature en Basse-Bavière.
Yeah, unser erster Flussregenpfeifer! Dass wir ihn überhaupt wahrnehmen konnten, lag daran, dass er in unserer Nähe auf dem Acker gelandet ist. Wie klein und gut getarnt er ist, das zeigt Foto Nummer 2. Wahrscheinlich brütet er am Fluss. Sein Nest baut er als Mulde am Boden.
Wo wir ihn gesehen haben? Im Vilstal! Im Rahmen des Projekts „Lebendiges Vilstal“ wurde vor Jahren der Bereich zwischen Liessing und Schönerting renaturiert. Das Projekt wird vom Bayerischen Naturschutzfonds gefördert.


Es gibt Kritiker solcher Naturschutz-Maßnahmen. Heute konnten wir jedoch wieder einmal feststellen, dass diese Projekte extrem wichtig für den Erhalt vieler Arten sind. Denn genau in diesem Gebiet konnten wir heute zum ersten Mal den Flussregenpfeifer aus der Nähe beobachten. Dieser wird in der Roten Liste Bayern als „gefährdet“ geführt und braucht zum Brüten naturnahe Flüsse mit kiesigen Ufern.
Hier ist etwas mehr Info über das BayernNetzNatur-Projekt „Lebendiges Vilstal“ – für mehr Biodiversität in der Kulturlandschaft:
Ziel ist es, die Fluss- und Auenlandschaft entlang der unteren Vils durch zahlreiche Maß nahmen ökologisch aufzuwerten, die biologische Vielfalt zu steigern und den regionalen Biotopverbund zu stärken.
