Perspektivwechsel

Pfarrkirchen im Lockdown
Pfarrkirchen einmal anders…

// Ab Montag tritt in unserem Landkreis Rottal-Inn die „15-Kilometer-Regelung“ in Kraft. Um weiterhin gut gelaunt zu bleiben, habe ich mir vorgenommen, die Orte und Gegenden, in denen ich in der nächsten Zeit spazieren gehen werde, einfach aus einer anderen Perspektive zu sehen. Ich hatte das schon einmal während des ersten Lockdowns probiert und finde, es hilft, die alte Umgebung neu zu sehen. Hier in Pfarrkirchen.

// En francais: A partir de lundi, les déplacements dans notre région au Sud-Est de la Bavière sont limités à un rayon de 15 kilomètres du domicile. J´essaye donc de changer de perspective quand je sors afin d´avoir un regard neuf sur les lieux que je connais. Aujourd’hui dans notre ville voisine, à Pfarrkirchen.

Tanzen dürfen zurzeit nur noch Statuen
Das Wimmer-Ross mit Schneesattel
Eisvogel in Rottauen in Pfarrkirchen
Ein Eisvogel in den Rottauen

Bad Birnbach im Schnee

Die Birnbacher Hofmark im Winter

Pünktlich zum Dreikönigstag hüllt sich die Birnbacher Hofmark in Weiß. Unsere Birnbacher Störche harren geduldig in ihrem Nest aus. Weißstörche trotzen erstaunlich gut Kälte und Schnee. Dieses Paar überwintert schon zum zweiten Mal in unserem Ort. Laut LBV überwintern inzwischen über 300 Weißstörche in Bayern. Hier an der Rott finden die Birnbacher Störche viel Nahrung. Letztes Jahr hatte es auch geschneit und sie haben das gut weggesteckt, unsere „Weihnachtsstörche“.

Birnbacher Störche im Schnee

Der Hirte / Le berger

Schafe im Dezember in Bad Birnbach
Quel plaisir d´avoir rencontré un berger avec ses brebis aujourd’hui, le 24 décembre. Et les premiers agneaux sont nés!

Zur Weihnachtskrippe gehören immer auch die Hirten mit ihren Tieren. Wir schnitzen sie und stellen sie ins Wohnzimmer. Wir lesen in der Bibel: „Der Herr ist mein Hirte, ich habe alles, was ich brauche.“ Oder wir hören vom verlorenen Schaf. Und dann sieht man sie an der Straße: Den Hirten, die Schafe, die „verlorenen Schafe“, die sich absondern. Und dann schaut man besser hin und – JA!, die ersten Lämmer sind da, soeben geboren! Und alles Symbolische wird plötzlich erfahrbar und so schön. In diesem Sinne wünsche ich Euch Frohe Weihnachten! 🎄

Des images presque symboliques! Bonnes fetes!

Die ersten Lämmer sind da!

Wald UND Wild

Ein Plädoyer für mehr Rehe in unseren Landschaften
Chevreuils en Bavière // Heute gesehen: Rehe in Niederbayern – Hoffentlich fallen sie nicht den Drückerjagden zum Opfer

Schön wie Antilopen sind sie, unsere Rehe. Es ist so wunderbar, sie zu erleben. Ich liebe sie!

Übrigens…Ich bin ganz und gar gegen die extremistische Strategie „Wald vor Wild“, die unseren heimischen Wildtieren die Schuld für mangelnde Waldverjüngung gibt. Rehe würden zu viele Bäumchen verbeißen und müssten somit mit Drückjagden aus unseren Wäldern verdrängt werden. Dabei brauchen wir einfach nur mehr artgerechten Lebensraum, um Wald und Wild zu erhalten.

Dann brauchen wir den Wald nicht vor Wildtieren zu „schützen“. Schon dieser Gedanke erscheint mir absurd. Ich denke, er dient hauptsächlich der Holzindustrie. Es möge sie noch lange bei uns geben, diese wunderschönen Rehe!

Ich liebe Rehe!
Rehe sollen nicht der Politik Wald vor Wild geopfert werden
Welch eine Anmut und Eleganz. Frohe Weihnachten, schönes Reh!