Entspannt, aber aufmerksamZu zweit ist einfach schöner
Zu unserer Region gehören nicht nur Menschen, Brauchtum, Unternehmen und Sehenswürdigkeiten, sondern auch die Natur mit ihren Pflanzen und Tieren. Heute haben wir wieder Rehe und die Weißstörche gesehen. Die Birnbacher Störche scheinen sich entschieden zu haben, wieder einmal hier zu überwintern.
Die Störche scheinen auch im Winter 2022/2023 im Rottal bleiben zu wollen
Heute sind Hunderte von Kranichen laut rufend über Bad Birnbach gezogen. Erst seit wenigen Jahren queren tausende Kraniche trompetend den Himmel in Bayern auf dem Weg zu ihren Winterquartieren. Über Bad Birnbach flogen die Glücksvögel erstmalig im Oktober 2020.
Im ersten Zug waren etwa 300 Vögel, danach kam noch ein Trupp von ca 500 Kranichen. Es ist faszinierend, die riesigen V-förmigen Formationen beim Flug zu beobachten. Die Vögel trompeten laut, um in Kontakt zu bleiben.
FR: Des centaines de grues dans le ciel de la Bavière
EN: Cranes in the sky of Lower Bavaria
#kraniche #kranichzug
Laut trompetend ziehen die Kraniche über die OrtschaftKranichzug über Bad Birnbach
Die Gegend um Grongörgen ist besonders malerischEin alter Vierseithof
Kleine Tour in Grongörgen gemacht. Der schöne Vierseithof mit dem blauen Haus gefällt mir besonders gut. Am 3o. Oktober findet in Grongörgen übrigens wieder der Leonhardiritt statt, ein sehenswertes Ereignis.
Auf den Äckern wird inzwischen viel Winter-Begrünung gemacht, früher blieben sie im Winter nackt. Im Herbst und Winter schützen jetzt Zwischenfrüchte den Boden. Das ist gut gegen Erosion, aber auch für Wildtiere und Insekten, die sich verstecken können und auch noch einige Leckerbissen finden. Es waren auch einige Schmetterlinge unterwegs. Und es sieht schön aus.
Ich finde es außerdem toll, dass inzwischen diese Begrünung aus immer mehr verschiedenen Pflanzen besteht und nicht nur beispielsweise aus Phacelia. Da wir nicht alle Pflanzen kennen, schauen wir mit der Pflanzen-Erkennungs-App nach und die verriet uns, dass außer Rettich, Kohl, Platterbse und die blau blühende Phacelia hier auch Gingellikraut gesät wurde. Gingellikraut? Lustiger Name, nicht wahr? Es heißt auch Ramtillkraut, stammt ursprünglich aus Äthiopien und blüht gelb.
#grongörgen #wandern
Eine schöne Tafel für Sankt LeonhardDie Pflanzen-Erkennungs-App hilft zu verstehen, was da wächstMein liebstes KnusperhäuschenDas blaue Haus
Indian summer in Lower Bavaria – Un mois d´octobre ensoleillé en Basse-Bavière
Beinahe schön frühlinghaft fängt der Oktober an. Heute haben wir unsere Lieblingseiche bei Langwinkl besucht. Der Himmel war blau, die uralte Eiche prachtvoll, eine Eidechse hat in der Sonne gechillt, die Störche sind noch unterwegs, die letzten Schmetterlinge schwirren umher, Flockenblume und Ehrenpreis blühen noch. Das wird ein schöner Herbst!
Aufmerksam und elegant – Ein Reh im Herbst / Quel beau chevreuil!
FR: Nous avons fait de belles rencontres aujourd’hui: chevreuils, faucon crécerelle et aigrette
Es ist immer eine große Freude, einen Blick auf Rehe zu erhaschen. Dieses schöne Tier äste heute auf einer Wiese bei Bad Birnbach. Jetzt im Herbst sieht man sie wieder öfter.
Auf den Rottaler Hügeln, aber auch auf den Feldern halten sich im Winter größere Trupps Rehe auf. Jeden Winter sehen wir sie an ähnlichen Stellen und es kommt die Frage auf: Sind das denn immer dieselben?
Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir dieselben Individuen oder deren Nachkommen an ähnlichen Standorten über viele Jahre hinwegsehen, weil die Aufenthaltsgebiete von Rehen meist jahrelang gleichbleiben. Über den Winter bildet das Rehwild soziale Verbände, sogenannte „Sprünge“, von bis zu zwanzig Tieren an ähnlichen Stellen im Gelände. Bis in den März hinein sind diese Gruppen auf Hügeln und Feldern zu sehen.