
Heute waren die Temperaturen glücklicherweise nicht mehr so hoch. Da macht ein Spaziergang am Wasser erst recht Spaß.




Der “Biotop-Acker“ Eglsee bei Ering am Inn im Sommer – Es handelt sich um eine Biotop-Fläche nahe dem Inn-Damm im Europareservat Unterer Inn. Die früheren Äcker bei Eglsee wurden im Rahmen des EU-LIFE-Projekts in Biotopflächen umgewandelt.
Ich freue mich über jede blühende Wildpflanze, aber eine liebe ich besonders: das Tausendgüldenkraut (Centaurium). Es gehört zu den Enziangewächsen. Ich liebe sie, weil sie so zart und rosa sind. Ganz neu für mich war der Bienenkäfer (Trichodes apiarius) mit seinem coolen rot-schwarzen Design.
Es gibt auf der Fläche im Sommer immer viel zu entdecken. Allerdings waren weniger Schmetterlinge als sonst zu sehen. Dafür wilder Thymian, Flockenblume, Nelken, Witwenblume, gelbes Labkraut und vieles mehr.




Hier im Video:

Was für ein Wunder, durch eine echte Sommerwiese zu laufen. So viele Schmetterlinge, so viele blühende Pflanzen, so viel Schönheit! Wie im Traum sind wir im Nationalpark Sumava durch lebendige Natur gelaufen.
So richtig kennen wir uns mit den vielen Arten nicht aus. Aber für wen es interessiert, habe ich eine kleine Zusammenstellung von Arten gemacht, die wir erkannt haben.
– Schmetterlinge: Brauner Waldvogel, Kleines Wiesenvögelchen, Perlmuttfalter, Mohrenfalter, Großer Feuerfalter, Baumweißling, Widderchen, Schwarzspanner, Dickkopffalter, Kleiner Fuchs und viele Bläuling-Arten.
– Blühende Pflanzen: Hain-Greiskraut, Arnika, Distel, Orangerotes Habichtskraut, Schlangenknöterich, Wiesen-Pippau, Wald-Wachtelweizen, Witwenblume, Lupine, Storchenschnabel, Teufelskralle, Natternkopf, sehr viele Arten von Lichtnelken und Glockenblumen.





Und hier noch das Video dazu:

Wanderung am Schwarzen Regen
Randonnée le long d´une rivière en forêt
Hiking along a river in Lower Bavaria

Endlich haben wir eine Tour mit der viel beworbenen Waldbahn unternommen. Gestern sind wir am Regen zwischen Viechtach und Teisnach gewandert. Schon die Fahrt mit der Waldbahn war besonders, das Erkunden der Gegend umso mehr.
Nicht umsonst heißt der Fluss „Schwarzer Regen“: seine Farbe ist tatsächlich sehr dunkel, das liegt an eisenhaltigem Gestein und Huminstoffen aus Mooren und Wäldern. Darin zeichnet zurzeit Wasserhahnenfuß lange grüne und blühende Schlangenlinien. Faszinierend schön! Manche blühende Abschnitte dieser Unterwasserpflanze waren regelrecht von Prachtlibellen umschwirrt. Das Licht hat alles bezaubert.
Einige Abschnitte sind FFH-Gebiete und gerade aus naturschutzgründen gesperrt. Gut so! Da geht man dann stückweise oberhalb durch den Wald.

Hier noch einige Eindrücke:







Und hier noch die Wanderung im Video. In der zweiten Hälfte des Films sind die Eindrücke der Fahrt mit der Waldbahn zu sehen: