Birnbacher Storchenjunge: Juchhu, es sind weiterhin zwei. Ich hatte schon befürchtet, eines sei der nassen Kälte zum Opfer gefallen (das war letztes Jahr passiert), aber es sind eindeutig zwei! Bloß zeigt sich das eine, das wohl vorwitziger ist, mehr als das andere. Eine tolle Nachricht zum Wochenende!
Heute – am 15.05. 2020 war nur noch ein Köpfchen zu sehen
We saw 2 young storks in the nest one week ago. Now, it seems to be just one left.
Nur noch ein Storchenbaby? Abwarten…
Letztes Jahr ist nach einem Kälteeinbruch auch nur ein Storchenjunges übriggeblieben. Wenn es kühl wird und es viel regnet, werden die Küken eben nass. Und wenn sie noch kein fertig ausgebildetes Federkleid haben, können sie sterben. Vielleicht wird auch dieses Jahr der Jungstorch ein Einzelkind.
Wir drücken der Familie jedenfalls die Daumen und wissen bestimmt bald mehr…Am 9. Mai waren jedoch zwei kleine Köpfchen zu sehen.
Zum ersten Mal konnte man heute die Birnbacher Storchenbabys sehen. Es sind mindestens ZWEI!!! Lang mögen sie leben! Immer wieder konnte man ihre Köpfchen über den Rand des Nestes ragen sehen. Da das Birnbacher Storchenpaar hier überwintert hat, hat es schon sehr früh angefangen zu brüten.
A few impressions of the last couple of days in our small town in Lower Bavaria: we saw golden orioles which are wonderful yellow birds – a stork flying over our cultural centre – a hare running in our town – a blindworm nearby the river Inn and orchids.
Frühlingsimpressionen: In den letzten Tagen haben wir Pirole (Oriolus oriolus) in Bad Birnbach gesehen, diese wunderschönen gelben Vögel mit harmonischem Ruf – einen Storch, der über unser Veranstaltungszentrum Artrium fliegt – einen Feldhase, der durch den Ort hoppelt – sowie eine Blindschleiche und Orchideen (Helm-Knabenkraut) am Inn.
Storch über dem Artrium in Bad BirnbachEine schöne BlindschleicheEine heimische Orchidee: Das Helm-Knabenkraut
Wie schön zurzeit der Himmel ist! Die Luft ist so rein, man sieht so weit. Manche sagen, es liegt nur daran, dass es endlich geregnet hat.
Ich aber habe den Eindruck, dass es daran liegt, dass wir coronabedingt weniger Verkehr und somit weniger Luftverschmutzung haben. Gestern stand ich zwischen Feldern und dachte, der Himmel umarmt mich, er ist nicht nur über mir, sondern um mich, und die Landschaft liegt so glasklar da, so greifbar, als wäre man auf den höchsten Gipfeln der Alpen.
War das in meiner Kindheit so? Vage erinnere ich mich an glasklare Himmel. Wahrscheinlich sahen Landschaften vor meiner Geburt so aus. Das zumindest ist ein Vorteil dieser Krise: die verbesserte Luftqualität. Ich befürchte jedoch, dass die Wirtschaftskrise, deren Folgen nun auf uns zukommen, wieder Bemühungen um den Naturschutz in den Hintergrund drängen werden. Als gäbe es nur Wirtschaft ODER Naturschutz. Dabei geht auf lange Sicht doch nur beides zusammen….