Die Birnbacher Störche auf dem Brauereikamin scheinen schon zu brüten
Our storks / Nos cigognes
Was machen eigentlich die Birnbacher Störche? Brüten sie etwa schon?
Wie letztes Jahr sind sie recht früh zurückgekommen, so gegen Mitte Februar. Gepaart haben sie sich auch schon und nun sind sie eifrig mit Hausputz beschäftigt; dabei stehen sie sich manchmal liebevoll im Wege. Möglicherweise brüten sie schon. Die Brutzeit dauert etwa 33 Tage. Die Kleinen sieht man allerdings erst, wenn sie ihre Köpfchen über den Nestrand heben können. Das war in den letzten Jahren meist gegen Anfang Mai.
Gestern haben wir auch über die Nisthilfe auf dem Gasspeicher in Pfarrkirchen einen Weißstorch fliegen sehen und wünschen uns, dass der Horst bald zum dritten Mal besetzt wird. Jetzt können wir auch noch hoffen, dass die neu angebrachten Nisthilfen in Gern/ Eggenfelden und in Hebertsfelden bald für mehr Störche in unserem Landkreis sorgen.
Update Mai 2024: Die Nisthilfe in Gern/ Eggenfelden wurde angenommen!
Landschaften, Wildtiere, überraschende Begegnungen und Philosophinnen…
Kunstausstellung im Artrium – Kurallee 7 – Bad Birnbach vom 1. bis 30. April 2023
Zum dritten Mal zeige ich Aquarelle und Zeichnungen im Artrium in Bad Birnbach. Die Bilder haben Rottaler Landschaften und unsere heimische Tierwelt zum Thema. Diese werden ergänzt durch Frauenportraits und Fantasiebilder.
Landschaften und Wildtiere: Die Bilder sind von den Erkundungen in der Region inspiriert: Fast täglich bin ich mit Berndt in der Natur unterwegs, fotografiere und beobachte Flora und Fauna.
Diese Eindrücke bearbeite ich auch malerisch: So werden einzigartige Erlebnisse und begeisternde Begegnungen mit wilder Natur auf das Papier gebannt. Weißstörche im Schnee, ein fliegender Schwarzstorch, ein balzender Kiebitz … Das Besondere daran: Diese Eindrücke beruhen tatsächlich auf realen Begegnungen. So entstehen lebendige Bilder von Landschaften und Tieren.
Überraschende Begegnungen: Bei Naturbeobachtungen entstehen oftmals Fragen: Wann halten sich bestimmte Tierarten in der Region auf und warum? Wieso verschwinden andere? Es bleibt Raum für ungewöhnliche Begegnungen mit und zwischen Tierarten. So entstehen Fantasiebilder von überraschenden Begegnungen.
Philosophinnen:Von diesen Fragen spannt sich ein Bogen zur Philosophie: Es entstehen Tuschezeichnungen von Philosophinnen. Das Studium der Philosophie, das ich 2002 an der Universität Siena (Italien) abschloss, bildet die Grundlage dieser Serie. Zuvor hatte ich Kunst in Frankreich studiert.
Wer ich bin: 1961 in USA geboren – Deutsch-Ägyptischer Herkunft, in der französischen Schule und zweisprachig aufgewachsen, wandelte ich früh zwischen den Welten. Gelebt habe ich in Frankreich (Strasbourg und Troyes) , Italien (Toskana) und Deutschland (insbesondere in Freiburg, Frankfurt am Main und Wiesbaden).
Kunst habe ich in Frankreich (Troyes), Philosophie in Italien (Universität Siena) studiert. Ein abgebrochenes Biologie-Studium (in Straßburg) hilft mir, naturwissenschaftliche Betrachtungen zu verstehen. Im Sommer 2016 bin ich mit meinem Mann Berndt nach Niederbayern ins Rottal gezogen.
ENGLISH:Naturally beautiful! I show my watercolour paintings and ink drawings in our cultural centre “Artrium” in Bad Birnbach (Bavaria) in April
FR: Naturellement beau ! Je me réjouis de pouvoir montrer mes aquarelles et dessins à l´encre en avril pour la troisième fois dans notre salle d´expo « Artrium » à Bad Birnbach en Bavière, la petite ville dans laquelle j´habite depuis 2016. Mes thèmes seront : paysages, animaux sauvages et portraits de femmes philosophes.
#ausstellung #kunst #malerei
Neue Ausstellung im Artrium in Bad Birnbach – 1.-30. April 2023 – Nadia Baumgart
Dieses Kiebitz-Paar tanzt in der Luft – La danse des vanneaux huppés
Display flight of lapwings (Vanellus vanellus) // Le vol nuptial des vanneaux huppés
Ich kann mir kaum etwas Schöneres vorstellen, als Kiebitze balzen zu sehen. Mein Herz schlägt dabei höher und ich frage mich selbst, warum ich so in Verzückung gerate. Ist es, weil es ein Schauspiel ist, das man fast nie sieht und die Art inzwischen so selten geworden ist? Oder hat es damit zu tun, dass der Balzflug aussieht, wie ein akrobatischer Tanz und somit diese Ansicht ein Kunstgenuss ist? Oder ist es, weil es diesen „Luft-Tanz“ schon gab, als es noch kein Mensch die Erde besiedelte?
Ich weiß es nicht. Ich weiß nur eins: Es ist ein wunderschönes Schauspiel!