The news about the 5 storks in our local newspaper today…Nesting aids will be installed soon.
5 cigognes ont atterri dans une ville voisine. On est en train d´y installer des nichoirs.
Welch eine Freude! Gestern noch schrieb dazu der 1. Bürgermeister von Pfarrkirchen – Wolfgang Beißmann einen Kommentar auf Facebook: „Die Stadt Pfarrkirchen ist diesbezüglich schon aktiv. 👍. Noch in dieser Woche werden wir zwei Nistplätze für Störche einrichten. Der städtische Bauhof arbeitet bereits daran.“
Ein richtiges Happy End! Hoffentlich klappt es noch in diesem Jahr, dass ein oder mehrere Storchenpaare die Nisthilfen annehmen oder gar – wie in dem Beitrag berichtet – ein Nest auf dem Kamin der ehemaligen Gässl-Brauerei entstehen könnte. Das wäre auch wunderschön, da dieses Gebäude das Stadtbild prägt.
Wie schön zurzeit der Himmel ist! Die Luft ist so rein, man sieht so weit. Manche sagen, es liegt nur daran, dass es endlich geregnet hat.
Ich aber habe den Eindruck, dass es daran liegt, dass wir coronabedingt weniger Verkehr und somit weniger Luftverschmutzung haben. Gestern stand ich zwischen Feldern und dachte, der Himmel umarmt mich, er ist nicht nur über mir, sondern um mich, und die Landschaft liegt so glasklar da, so greifbar, als wäre man auf den höchsten Gipfeln der Alpen.
War das in meiner Kindheit so? Vage erinnere ich mich an glasklare Himmel. Wahrscheinlich sahen Landschaften vor meiner Geburt so aus. Das zumindest ist ein Vorteil dieser Krise: die verbesserte Luftqualität. Ich befürchte jedoch, dass die Wirtschaftskrise, deren Folgen nun auf uns zukommen, wieder Bemühungen um den Naturschutz in den Hintergrund drängen werden. Als gäbe es nur Wirtschaft ODER Naturschutz. Dabei geht auf lange Sicht doch nur beides zusammen….
Just zum 1. Mai 2020 landeten fünf Weißstörche in Pfarrkirchen. Zuerst sahen Berndt und ich sie über dem „Wald der Nationen“ kreisen. Wir waren verblüfft, hier Weißstörche zu sehen, weil uns bisher im Landkreis nur das Birnbacher Storchenpaar und jene Paare bekannt waren, die um den Nistplatz auf dem ehemaligen Brauereikamin in Bad Birnbach kämpften.
Nun sahen wir gleich fünf Störche auf einer Wiese an der Rott landen und mit würdevoller Erhabenheit durch das Gras schreiten. Sie gesellten sich zu einem Graureiher und gaben ein wunderschönes Schauspiel ab. Längst könnten wohl auch die Pfarrkirchener sich an dem Anblick brütender Weißstörche erfreuen, würde die Stadt Nistplätze an geeigneten Stellen anbringen.
Störche in Pfarrkirchen
Schon im August 2019 hatte ich als Projektidee auf der Bürgerbeteiligungsplattform „rottal-innitiativ.de“ eingereicht: „Mehr Nisthilfen für Weißstörche im Landkreis“. Der heutige Anblick hat mich bestätigt: Bestimmt würden dann einige hierbleiben.
Solche freudigen und schönen Ereignisse sollten uns erst recht motivieren, die Natur und insbesondere Feuchtbiotope in unserer Gegend zu schützen.
Hier der Beitrag über die 5 Störche in der PNP am 5. Mai 2020
UPDATE:Die Stadt Pfarrkirchen hat sehr schnell reagiert und in Windeseile mehrere Nisthilfen gebaut. Dem Bürgermeister und den Bauhofmitarbeitern sei Dank!!
Update Juli 2021: es hat geklappt! Ein Storchenpaar hat den Nistplatz angenommen und Nachwuchs bekommen…
Hier mehr Informationen über den Weißstorch und das veränderte Zugverhalten, das nicht unbedingt dem Klimawandel zugeordnet werden muss:
Zitat aus dem Link unten:
„Warum die Zugvögel nicht mehr oder immer kürzer in ihren für sie typischen Überwinterungsgebieten in Afrika verweilen, liegt nach Ansicht Thomsens nicht an den höheren Temperaturen infolge des Klimawandels, sondern am reichhaltigen Nahrungsangebot, das den Störchen besonders in Spanien zur Verfügung steht.“
Radtour im Rottal – Heute gesehen: schöne Höfe, sympathische Rehe, gut gelaunte Kiebitze und Goldammern sowie einen Frosch, der allen Damen schöne Augen machte.
Bike tour in Lower Bavaria – seen today: typical farms, deers, lapwings, yellowhammers and more.
Tour en vélo chez nous. Nous avons vu de belles fermes, des chevreuils, des vanneaux huppés, des bruants et des grenouilles.
Ein „Italienerhaus“ im Rottal – Ab 1880 wurden viele Höfe im Rottal von Architekten und Maurern aus Norditalien gebaut.Ein Stier der Rasse „Niederbayerisches Fleckvieh“Die Goldammer – Der Name steht ihr gut…Kiebitz / Lapwing