News von den Störchen

Our storks are breeding – Die Birnbacher Störche

Our storks are breeding // Nos cigognes couvent

Es ist immer beruhigend und schön, die Störche beim Brüten zu beobachten.

Beide Geschlechter brüten abwechselnd. Wenn die Ablösung kommt, wird erst einmal feste geklappert. Dann geht es viel um die Pflege des Gefieders, weil ein flauschiges Federkleid die beste Absicherung gegen Kälte, Nässe oder Abstürze ist. In Bad Birnbach können wir die kleinen Störche schon früh erwarten, da das Elternpaar wieder hier überwintert hat und somit früh angefangen hat zu brüten.

Die Brutdauer beträgt um die 32 Tage und die Nestlingsdauer ca. 60 Tage. Während der Brutzeit wird das Nest auch ständig weiter ausgepolstert. Letztens sind wieder 3 Fremdstörche über dem Nest gesegelt. Wir hoffen, sie orientieren sich nach Pfarrkirchen, wo bereits Nisthilfen auf sie warten…

Laut LBV haben 2020 in Bayern rund 600 Storchenpaare erfolgreich gebrütet.

Unser erstes Mal :-)

Our first little ringed plover!

Notre premier pluvier petit-gravelot! Quelle émotion! Nous avons pu l´observer sur un champ proche d´une rivière avec forêt rivulaire. Cette rivière fait part d´un projet de protection de la nature en Basse-Bavière.

Yeah, unser erster Flussregenpfeifer! Dass wir ihn überhaupt wahrnehmen konnten, lag daran, dass er in unserer Nähe auf dem Acker gelandet ist. Wie klein und gut getarnt er ist, das zeigt Foto Nummer 2. Wahrscheinlich brütet er am Fluss. Sein Nest baut er als Mulde am Boden.

Wo wir ihn gesehen haben? Im Vilstal! Im Rahmen des Projekts „Lebendiges Vilstal“ wurde vor Jahren der Bereich zwischen Liessing und Schönerting renaturiert. Das Projekt wird vom Bayerischen Naturschutzfonds gefördert.

Flussregenpfeifer (Charadrius dubius) – Little ringed plover
Where is the plover? Wer findet den Flussregenpfeifer auf dem Acker?

Es gibt Kritiker solcher Naturschutz-Maßnahmen. Heute konnten wir jedoch wieder einmal feststellen, dass diese Projekte extrem wichtig für den Erhalt vieler Arten sind. Denn genau in diesem Gebiet konnten wir heute zum ersten Mal den Flussregenpfeifer aus der Nähe beobachten. Dieser wird in der Roten Liste Bayern als „gefährdet“ geführt und braucht zum Brüten naturnahe Flüsse mit kiesigen Ufern.

Hier ist etwas mehr Info über das BayernNetzNatur-Projekt „Lebendiges Vilstal“ – für mehr Biodiversität in der Kulturlandschaft:

Ziel ist es, die Fluss- und Auenlandschaft entlang der unteren Vils durch zahlreiche Maß nahmen ökologisch aufzuwerten, die biologische Vielfalt zu steigern und den regionalen Biotopverbund zu stärken.

Flussregenpfeifer in Niederbayern

Kiebitze und Lachmöwen // Lapwings and gulls

Kiebitz (vanellus vanellus) in Rottal-Inn
Die Kiebitze bilden nun Paare und stecken ihre Reviere ab – Hier ein „Rottaler Kiebitz“

Kiebitze und Lachmöwen // Lapwings and black-headed gulls // Vanneaux huppés et mouettes rieuses

Heute ging es sehr lebhaft zu in der Vogelwelt. Wer nistet mit wem und wo scheint die zu klärende Frage zu sein. Eine Graugans hat sich jedenfalls entschieden, unter Lachmöwen zu brüten. Warum auch nicht? Die Kiebitze am Postmünsterer See balzen, scheinen aber auch noch nicht genau zu wissen, wie sie die Sache in diesem Frühling angehen. Mit den Möwen ging es erst ganz friedlich zu – aber nicht lange. Als sich eine Krähe zu ihnen gesellte, wurde es ihnen zu viel. Jedenfalls ist gerade viel los! Und die Störche waren auch unterwegs 😊

Storchenpaar in Bad Birnbach
Das Storchenpaar in Bad Birnbach
Nos cigognes se baladent – Die Birnbacher Störche gehen gerne spazieren

Abendspaziergang

Beim Abendspaziergang heute haben wir nicht nur Rehe gesehen, sondern auch einen Schwarzspecht!

Stasera abbiamo visto dei caprioli e anche un picchio nero!

Schwarzspecht – Pic noir – Black woodpecker

Pendant notre promenade du soir nous avons eu l´occasion de voir des chevreuils et aussi un pic noir!

Natur im Rottal
Abendhimmel

Natur-Tagebuch – Rehwild

Dass es Frühjahr wird, sieht man auch am Verhalten der Rehe. Sie wirken lebendiger, spielen miteinander und der Bock reibt (fegt) an großen Stängeln oder kleinen Bäumchen die Nährhaut (Bast) von seinem fertigen Gehörn. Das dient auch der Reviermarkierung. Die großen Gruppen werden sich vor der Zeit des Setzens im Frühjahr wieder auflösen. Übrigens, ich bin für Wald UND Wild!

Roe deer in March in Bavaria – Chevreuils au printemps en Bavière

#rehwild #rehe #rottalinn #frühling