Zurzeit blüht es überall an den Wegrändern und den Blühwiesen. Seit kurzem sind die wunderschönen Königskerzen auch an den Straßenböschungen und an der Rott zu sehen. Auch der Natternkopf blüht und die Disteln schießen in die Höhe. Welch eine Pracht! Und die jungen Spatzen sind überall unterwegs.
Auf dem Flussseeschwalben-Floß am Rottauensee brüten heuer recht viele Lachmöwen. Die Flussseeschwalben haben aber auch hier und da ein Plätzchen gefunden. Ohne diese Flöße würde es kaum mehr Flussseeschwalben bei uns geben. Hier mehr darüber: https://nadiapittura.com/2018/07/08/viel-los-auf-dem-floss/
#rottalinn #natur
Das Floß als künstlicher Brutplatz für Flussseeschwalben
Zum ersten Mal allein zu Hause: Unsere Birnbacher Storchenkinder. Neugierig schauen sie auf die Welt da unten und müssen sich doch noch gedulden. Denn fliegen können sie noch nicht…
Natur pur im „Woid“…So nennt man den Bayerischen Wald
//The first post-corona holiday in the Bavarian Forest
//Les premières vacances après Corona dans la Forêt Bavaroise
//Der erste Urlaub nach dem Corona-Lockdown.Im Bayerischen Wald. Im Regen. Wunderschön!
In den Wiesen blühen das Mannsknabenkraut, der Wiesen-Bocksbart, viele Nelkenarten, Glockenblumen und vieles mehr. Ein Baumpieper sang von der Spitze des Kirschbaums. Es soll nun 3 Tage regnen. So lange dauert auch unser Urlaub. Egal, es ist einfach schön und erinnert mich an das Trostlied meiner Kindheit „Heile, heile Segen. Drei Tage Regen, Drei Tage Sonnenschein.“
Das Wilde Eck in Bad Birnbach – Das ehemalige Kreislweiher-Wäldchen
Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie rasch sich Artenvielfalt einstellt, wenn man die Natur einfach in Ruhe lässt. Zurzeit brüten sehr viele Vögel im „Wilden Eck“ am Kurpark.
Der Grauschnäpper versteckt sich gut
Die Fotos sind von heute: Grauschnäpper, Buchfink, Buntspecht und Mönchsgrasmücke haben wir mit der Kamera erwischt. Es war aber noch viel mehr zu sehen und zu hören, bloß wollten die Stars nicht abgelichtet werden. Hier diejenigen, die wir außer den genannten noch bestimmen konnten: Pirol. Kuckuck, Zilpzalp, Fitis, Kleiber, Amsel. Goldammern im angrenzenden Gebüsch. Und darüber flog immer wieder der Turmfalke. Zuletzt kam uns noch ein Weberbock (Käfer) über den Weg gelaufen.
Die Mönchsgrasmücke singt sehr harmonisch
Der auffallende Rückgang in der Häufigkeit dieser Art ist sicher auf die Flussregulierungen und das Verschwinden der Uferbepflanzung zurückzuführen. Der Käfer ist besonders geschützt nach BNatSchG und steht auf der Roten Liste in Bayern unter 2 „stark gefährdet“.
Das Wilde Eck ist ein Biotop gemäß §30 BNatSchG. Das Wäldchen ist seit 1987 amtlich biotopkartiert.
Der Weberbock ist selten und geschütztDer Weberkäfer in Bad Birnbach
Hier ein älterer Bericht, der auch die Pflanzen des wilden Ecks zeigt: