Gestern durfte ich Natur-Experten auf einer vom BUND Naturschutz neu erworbenen Fläche begleiten. Der Anlass war der GEO-Tag der Artenvielfalt. Es ist immer faszinierend mitzubekommen, was alles in unserer Region so wächst und sonst so kreucht und fleucht. Zum ersten Mal habe ich die Raupen des Tagpfauenauges gesehen. Unterwegs waren auch viele Libellen, darunter die Plattbauchlibelle. Auch die Furchenbiene zeigte sich. Insgesamt war es wieder einmal sehr spannend, Neues über unsere heimische Natur zu erfahren.
Die Plattbauchlibelle am Fischteich
Eine Furchenbiene
Dekorativ ist sie, diese gut versteckte kleine Schnecke….
Zurzeit blüht es überall an den Wegrändern und den Blühwiesen. Seit kurzem sind die wunderschönen Königskerzen auch an den Straßenböschungen und an der Rott zu sehen. Auch der Natternkopf blüht und die Disteln schießen in die Höhe. Welch eine Pracht! Und die jungen Spatzen sind überall unterwegs.
Auf dem Flussseeschwalben-Floß am Rottauensee brüten heuer recht viele Lachmöwen. Die Flussseeschwalben haben aber auch hier und da ein Plätzchen gefunden. Ohne diese Flöße würde es kaum mehr Flussseeschwalben bei uns geben. Hier mehr darüber: https://nadiapittura.com/2018/07/08/viel-los-auf-dem-floss/
#rottalinn #natur
Das Floß als künstlicher Brutplatz für Flussseeschwalben
Die Demo vom Pfingstmontag hat die Birnbacher Störche nicht interessiert. Dafür umso mehr das fremde Storchenpaar, das immer wieder über ihrem Nest kreist. Wenn es über ihre Köpfe fliegt, gerät das Begrüßungsritual im Storchennest umso stürmischer. „Nicht umsonst heißen wir Klapperstörche!“, sagen die beiden. „Wir haben den Eindringlingen von den tollen Storchennestern in Pfarrkirchen erzählt, aber das haben die wohl noch nicht begriffen“, so das Birnbacher Paar.
Oben rechts kreist ein fremder StorchDeshalb beteuert man sich erst recht, dass man sich furchtbar lieb hat…Sieht manchmal skurril aus, das Begrüßungsritual der Weißstörche